Bewegung um den in Göppingen geborenen Fußball-Promi Jürgen Klinsmann, der seine Karriere in Gingen und Geislingen begonnen hat. Statt beim VfB Stuttgart, wo sich der 55-Jährige selbst als Kandidat für den Vorsitz aus dem Rennen genommen hatte, ist der Schwabe nun als Trainer bei Tottenham Hotspur sowie bei der Nationalmannschaft von Ecuador im Gespräch.

Klinsmann kann bereits Spanisch

Letzteres berichtet die Zeitung „El Universo“ in ihrer Online-Ausgabe unter Berufung auf eine anonyme Quelle im ecuadorianischen Fußballverband. Interimstrainer Jorge Célico soll bereits über den anstehenden Wechsel informiert worden sein. Dem ehemaligen Teamchef der deutschen Nationalmannschaft, der bis zum „Sommermärchen“ im Jahr 2006 amtierte und später die USA coachte, werden schon lange Lateinamerika-Ambitionen nachgesagt. Der mit seiner Familie in Los Angeles lebende Klinsmann hat nach der Profizeit in Italien laut Medienberichten auch eine Zeit lang Spanisch gebüffelt – angeblich, um sich für einen Job im benachbarten Mexiko in Position zu bringen.

Mexiko ist aus dem Spiel

Kürzlich sagte Klinsmann jedoch im Fernsehen, dass er weder den USA noch Mexiko jemals eine Halbfinal-Teilnahme bei einer WM zutraue, da beide Mannschaften nur in der CONCACAF-Gruppe spielten und ihnen daher die Auseinandersetzung mit der Weltklasse in Europa und Südamerika fehle.

Möglich, dass er für die talentierte junge Nationalmannschaft von Ecuador mehr Potenzial sieht. Zudem gibt es in dem Land eine große Gemeinde von amerikanischen Expats, da es nur wenige Flugstunden von der Westküste entfernt ist. Nach Tottenham hätte es Klinsmann hingegen viel weiter und wäre zudem einem großen Medienrummel ausgesetzt. 1994/95 hatte er für den britischen Club 20 Tore in 41 Spielen erzielt. Allerdings dürften die Verdienstmöglichkeiten in England deutlich besser sein als in Ecuador.

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