US OPEN Tennis-Ass Zverev mit Rückendeckung zum Start der US-Open

Der Tennis-Star: Alexander Zverev
Der Tennis-Star: Alexander Zverev © Foto: Frank Gunn / dpa
New York / dpa / swp 23.08.2018
Der deutsche Tennis-Star Alexander Zverev und Ivan Lendl. Eine neue Erfolgsära? Am 27. August, zu Beginn der US Open in New York, wird es sich zeigen.

Alexander Zeverev ist nun offenbar mit Ivan Lendl als neuen Trainer im Spiel. Ob der ehemalige Gewinner der US-Open ihn direkt zum Sieg führt, bleibt abzuwarten.

Hat der Weltranglisten-Vierte den US-Amerikaner rechtzeitig vor den US-Open nun doch als Trainer engagiert?

Wie die Sportschau berichtet, gibt es schon aktuelle Informationen zum Beschäftigungsverhältnis.

Ob Zverev neben seinem Vater auch auf Lendl setzt, wird so kurz vor den am 27. August beginnenden US Open eine spannende Angelegenheit. Eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.

Im Frühjahr hatte Zverev selbst noch erklärt, vorerst keinen prominenten Coach verpflichten zu wollen. Dabei hatte er in der Vergangenheit immer mal wieder mit dem früheren Weltranglisten-Ersten trainiert.

Der 58-Jährige könnte ein wichtiger Ratgeber mit Erfahrung sein. Er hat acht mal ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. Seine Tipps könnten im Verlauf des Turniers für Zverev goldwert sein.

Boris Becker ist überzeugt

„Bestimmt würde er von einem Ivan Lendl auch profitieren können“, sagte Boris Becker einmal. Der Herren-Chef im deutschen Tennis betonte aber auch: Zverevs wichtigster Coach bleibe immer dessen Vater.

Mit Alexander Zverev senior hatte der neunmalige Turniersieger zuletzt wieder ausschließlich trainiert, nachdem er sich zu Beginn des Jahres im Streit von Juan Carlos Ferrero getrennt hatte. Der Spanier warf Zverev mangelnde Disziplin und Unpünktlichkeit vor. Zverev wiederum hatte beklagt, dem früheren Weltranglisten-Ersten fehle es an Respekt.

Andy Murray war ebenfalls ein Schützling Lendls, ein recht erfolgreicher noch dazu.

Mit dem Schotten feierte der einstige Becker-Rivale Olympia-Gold, gewann die US Open 2012, führte ihn in Wimbledon 2013 und 2016 zum Titel und formte ihn zur Nummer eins der Welt. „Allein seine Präsenz hilft mir ein bisschen“, erklärte Murray damals.

Auf Grand-Slam-Ebene hat der große deutsche Tennis-Hoffnungsträger aber bislang seine Klasse nur ansatzweise bewiesen. Bisher kam er noch nicht über ein Viertelfinale hinaus.

In Wimbledon scheiterte der Hamburger zuletzt in der dritten Runde. Bei den US Open 2017 war schon nach dem zweiten Match Schluss. Große Erwartungen, vor allem mit Lendl.

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