RB Leipzig hat die Titelchance in der Fußball-Bundesliga nicht mehr in der eigenen Hand. Das Team von Julian Nagelsmann kam am Sonntag gegen Bayern-Bezwinger Eintracht Frankfurt nur zu einem 1:1 (0:0). Der Abstand zum Spitzenreiter FC Bayern beträgt nun wieder vier Zähler. Emil Forsberg (46. Minute) brachte RB in Führung, ehe Daichi Kamada (61.) ausglich.
Sollte RB am Freitag in Bielefeld wieder in die Erfolgsspur kommen, können sie den Abstand auf den Rekordmeister am 3. April daheim verkürzen. Die vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter München nahm RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff gelassen. „Wir müssen das nehmen wie es ist. Jetzt müssen wir sehen, dass wir in den nächsten Spielen wieder dreifach punkten“, sagte er.
„Ich bin zufrieden“, sagte Frankfurts Makoto Hasebe. „Die ersten zehn Minuten waren katastrophal“, befand Abwehrchef Stefan Ilsanker, konstatierte aber auch: „Wenn man das ganze Spiel hernimmt, müssen wir absolut zufrieden sein mit dem Punkt.“

Starker Beginn von RB Leipzig

Leipzig begann stark: Früh verhinderte Eintracht-Keeper Kevin Trapp gegen den frei auf ihn zulaufenden Justin Kluivert die RB-Führung. Der Bayern-Verfolger investierte enorm viel. Doch im letzten Drittel fehlte es oft an Genauigkeit.
Nach dem Wechsel war Leipzig hellwach. Kluivert zog mutig nach innen, sein Distanzschuss ließ Trapp abprallen, ehe Forsberg im Nachsetzen zur Führung einschoss. Auf der Gegenseite rettete Peter Gulacsi (58.) bei einem aufsetzendem Ball gegen Amin Younes. Beim Schuss gegen den frei stehenden Kamada zum 1:1 war er machtlos (61.).
Für RB hatte Poulsen den Siegreffer auf dem Fuß, für die EintrachtLuka Jovic.