Weißenhorn Youngstars können mit Sieg Playoffs fast perfekt machen

MSA 03.02.2013
Die Weißenhorn Youngstars haben am Sonntag um 17.30 Uhr ihr nächstes Heimspiel. Sie empfangen in der Dreifachturnhalle die Hanau White Wings.

Nach drei Auswärtsspielen in Serie steht für die Basketballer der Weißenhorn Youngstars am Sonntag mal wieder ein Heimspiel an. Um 17.30 Uhr empfängt der Pro-B-Ligist in der Dreifachturnhalle die Hanau White Wings. Die Gäste waren vor der Runde gemeinsam mit Tabellenführer Rhöndorf als großer Aufstiegsfavorit gehandelt worden und zunächst schien die Mannschaft von Coach Hans Beth dem auch gerecht zu werden. Doch nach Siegen aus den ersten fünf Spielen folgte der Einbruch. In den darauffolgenden neun Partien gelang nur noch ein Erfolg, Hanau wurde von Platz zwei bis auf einen Playdown-Rang durchgereicht. Erst vergangene Woche gab es beim 83:73 gegen Breitengüßbach wieder zwei Punkte zu bejubeln.

„Ich stufe Hanau als äußerst gefährlichen Gegner ein und hoffe, dass nicht gerade gegen uns der Knoten platzt“, sagte Sportdirektor Arthur Kolodziejski. Die Youngstars gehen mit gehörigem Rückenwind in die Partie. Auswärtssiege in Dresden und Leverkusen, dazu eine knappe Niederlage beim Ligaprimus Rhöndorf stehen aus den vergangenen drei Spielen zu Buche. Das gab der jungen Truppe von Coach Tim Lewis viel Selbstvertrauen. Zwar spielt der Kooperationspartner Ratiopharm Ulm heute in Trier, weshalb Lewis wohl auf den einen oder anderen Akteur verzichten muss, doch zuletzt waren trotz kleiner Rotation keine Ermüdungserscheinungen zu erkennen. „Da die Jungs täglich im Training ans Limit gehen und hart arbeiten, kommen sie mit solchen hohen Belastungen klar“, sagt Kolodziejski. In Rhöndorf und Dresden standen fünf Akteure 35 Minuten und länger auf dem Parkett, umso bemerkenswerter sind die Resultate.

Sollte den Youngstars gegen die White Wings der zwölfte Sieg der Saison gelingen, wäre die Qualifikation für die Playoffs so gut wie sicher sein. Das Hinspiel dürfte Lewis und seinen Jungs jedoch als Warnung dienen. Nachdem die Weißenhorner kurz vor dem Ende noch mit 78:73 geführt hatten, mussten sie sich mit 80:85 geschlagen geben. Heute soll das anders werden. Wichtig wird sein, Hanaus Marco Müller (16,4 Punkte im Schnitt) in den Griff zu bekommen.