Basketball Wieder mehr Pepp in der Defensive

Konnte nicht seine Stärke ausspielen: Passgeber Zazai.
Konnte nicht seine Stärke ausspielen: Passgeber Zazai. © Foto: Emmenlauer
hel 12.03.2018

„Jetzt müssen wir nachlegen“, lautete das Fazit des Ehinger ProA-Trainers Domenik Rein­both. Seine Zweitliga-Basketballer hatten am Freitag in Köln mit 76:91 verloren. Die beiden Tabellenletzten Baunach (zu Hause gegen Karlsruhe 97:87) und Ulm (in Kirchheim 88:82) feierten hingegen Erfolge und schlossen so
einen Sieg zum Team Ehingen (7) auf. Die Steeples haben zudem das vierte Duell hintereinander verloren – wird Zeit, dass ein Umschwung kommt. „Drei davon hätten wir eigentlich gewinnen können“, meint Reinboth, der sich von seiner Mannschaft wieder mehr Härte in der Defensive wünscht. „So wie in Hamburg müssen wir es wieder machen“, erinnert der 35-Jährige an die starke Auswärtspartie.

In Köln hatte die Verteidigung nur selten die gewünschte Intensität. Alle Spieler, nicht nur Cha Cha Zazai, hätten Fouls ziehen müssen. Der Coach bemängelt, dass man nicht aggressiver ran gegangen ist, wie es vor dem Spiel besprochen worden war. Einem Jesse Morgan „hätte man mehr auf die Füße treten müssen“, meint Reinboth. Zazai litt unter seinem Foulproblem, das ihn vorzeitig aus dem Spiel bugsierte. Nur zwei Korbvorlagen sind wenig für den flinken Spielmacher, der nie in seinen Rhythmus fand. Auch Davonte Lacy traf nur acht Punkte, für den Topscorer der Liga ein seltenes Resultat. Auch ihn hielten die Kölner klein. 

Reinboth ließ am Sonntag trainieren. Da lief es geschmeidig. „Vielleicht haben sie den Weckruf gebraucht“, spekuliert Reinboth, der im Hinblick auf die kommende Partie gegen Heidelberg keine Kompromisse machen will. Zwei aus drei Spielen will er mit seinem Team noch gewinnen und somit den Klassenerhalt klarmachen. Nach Heidelberg geht’s nach Karlsruhe und zum Abschluss daheim gegen Hanau.

Ungewissheit besteht allerdings noch bei Sebastian Schmitt. Der war am Freitag mit Schmerzen im Knie vom Parkett gehumpelt und ist seitdem in Behandlung. Ein MRT soll heute Aufschluss über die Verletzung geben. Schmitt hatte das Team mit seinen 21 Punkten getragen.

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