Basketball Vorbereitung der Ulmer Basketballer nimmt Fahrt auf

Isaac Fotu spielt mit Neuseeland um den WM-Start.
Isaac Fotu spielt mit Neuseeland um den WM-Start. © Foto: Rudi Apprich
Ulm / seb 29.08.2018

Für Thorsten Leibenath und seine Basketballer war gestern Kühe melken angesagt. Bei einem Sponsorentermin mussten die Spieler von Ratiopharm Ulm nicht nur Joghurt testen, sondern auch ihr Geschick auf dem Melkschemel unter Beweis stellen. Zum Glück für Mensch und Tier an keiner echten Kuh, sondern einer aus Plastik.

Es war eine willkommene Abwechslung im Vorbereitungsstress, der in den kommenden Tagen noch an Fahrt aufnehmen wird. Heute geht es für die Ulmer zum Bundesliga-Konkurrenten nach Jena, gegen den am Abend ein nicht-öffentliches Testspiel ansteht. Nach einer Übernachtung in Thüringen steht morgen ebenfalls in Jena eine weitere nicht-öffentliche Vorbereitungspartie gegen Erstligist Würzburg sowie für einige Akteure ein Video- und Fotoshooting der Bundesliga auf dem Plan.

Am Donnerstag können die Ratiopharm-Akteure noch einmal zuhause schlafen, bevor sich der Tross am Freitag auf den Weg ins Trainingslager im italienischen Bormio macht. In den sechs Tagen stehen neben zahlreichen Trainingseinheiten zwei weitere Testspiele gegen den italienischen Erstligisten und Eurocup-Starter Turin sowie gegen den russischen Klub Krasnojarsk an, für den Ex-Ratiopharm-Center Tim Ohlbrecht 2015/16 eine Saison lang auflief.

Dabei werden Ismet Akpinar und Isaac Fotu nicht mehr im Team sein. Akpinar reist erst gar nicht mit nach Italien, sondern fährt morgen zur deutschen Nationalmannschaft, um sich mit ihr auf den Supercup sowie die WM-Qualifikationsspiele gegen Estland und Israel vorzubereiten. Fotu macht sich ebenfalls wegen der WM-Quali am Wochenende auf den Weg in seine Heimat Neuseeland. Immerhin wurde Neuzugang Javonte Green nicht in Montenegros Nationalkader berufen.

Trotzdem ärgert sich Leibenath, dass er mehr als zwei Wochen auf zwei wichtige Akteure verzichten muss. Das Wort, mit dem er umschreibt, was er vom Nationalmannschaftszeitfenster hält, möchte der 43-Jährige in der Zeitung lieber nicht lesen. Umschreiben wir es an dieser Stelle mal lieber so: Der Ulmer Trainer findet’s zum Mäusemelken.

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