Dass die Überraschung am Ende des Eurocup-Spiels bei Asvel Villeurbanne-Lyon (89:93) so greifbar nahe war, hätten sich die Basketballer von Ratiopharm Ulm nicht ausmalen können. Trotz der Ausfälle des verletzten Isaac Fotu und des grippekranken Dwanye Evans „ist der Mannschaft eine tolle Leistung gelungen“, so Trainer Thorsten Leibenath: „Die Rebound-Vorteile der Franzosen haben letztlich den Unterschied ausgemacht.“ Die Abwesenheit der beiden Großen unter den Brettern wirkte sich aus:  18 der 41 Abpraller sicherte sich Lyon unter dem gegnerischen Korb.

Doch mit Kampf und viel Einsatz, vor allem in der Verteidigung, gelang es den Ratiopharm-Basketballern immer wieder, die Rückstande zu verkürzen. Hauptverantwortlich waren dafür Aufbauspieler Patrick Miller (20 Punkte), Javonte Green, Ryan Thompson (beide 15), und Katin Reinhardt, der vier Drei-Punkte-Würfe versenkte und am Ende auf 14 Zähler kam.

Zwar wurde die Leistung der Ulmer nicht mit einem Sieg belohnt. Dennoch konnte Leibenath  aus der Niederlage positive Schlüsse ziehen: „Dass wir uns mehrfach mit spielerischen und kämpferischen Mitteln zurück gearbeitet haben, sollte uns Selbstvertrauen für die kommenden schweren Aufgaben geben.“

Günther und Co als Kellner


Beim Orange Dinner am 24. Februar in Senden bedienen Per Günther und Co. die Ulmer Basketball-Fans. Tickets gibt es für BBU 01-Mitglieder ab morgen. Ab nächster Woche gehen Karten in den freien Vorverkauf.