Ratiopharm Ulm Ulmer Basketballer gewinnen im Eurocup gegen Fraport Skyliners

Ratiopharms Trainer Thorsten Leibenath.
Ratiopharms Trainer Thorsten Leibenath. © Foto: EIBNER/Daniel Reinelt
Ulm / SWP 03.01.2019
Ratiopharm Ulm gewinnt die Eurocup-Partie am Donnerstagabend gegen die Fraport Skyliners mit 70:63 (33:33).

Die Ulmer Bundesliga-Basketballer sind erfolgreich in die Top-16-Zwischenrunde des Eurocups gestartet. Im Liga-Duell mit den Fraport Skyliners aus Frankfurt setzte sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath am Donnerstagabend mit 70:63 (33:33) durch.

Erst Bamberg dann Villeurbanne

Ihr nächstes Spiel in dem zweitwichtigsten europäischen Klubwettbewerb bestreiten die Ratiopharm-Korbjäger am kommenden Dienstag bei ASVEL Villeurbanne in Lyon/Frankreich. Die vierte Mannschaft in der Gruppe ist Krasnodar (Russland), dass das Heimspiel gegen die Franzosen mit 65:67 verloren hat. Die ersten beiden Teams der Vierergruppen schaffen den Sprung in die K.o.-Phase. In der BBL geht es für Ulm am kommenden Sonntag gegen den ehemaligen Serienmeister Bamberg weiter, der am Donnerstag ein wenig überraschend das Heimpiel gegen Bayreuth mit 84:94 verloren hat.

Das dritte Duell mit Frankfurt in dieser Saison war erneut ein zähes Ringen, das den Zuschauern viel Geduld abforderte. Aus dem DBB-Pokalachtelfinale gingen die Ulmer als Verlierer hervor. Am vergangenen Samstag gab es in der Liga einen Heimsieg gegen die Hessen. Und auch am Donnerstag im dritten Wettbewerb setzten sich die Ulmer erst dank einer erneuten Steigerung in der zweiten Halbzeit gegen personell angeschlagenen Frankfurter durch.

Skyliners-Coach Gordon Herbert musste unter anderem auf Akeem Vargas (Muskelfaserriss) und Trae Bell-Haynes (Knochenprellung) verzichten. Beide Profis haben sich die Verletzungen am vergangenen Samstag in Ulm zugezogen. Nicht mit dabei war unter anderem auch der Ex-Ulmer Jonas Wolhlfarth-Bottermann.

Keine Ausfälle bei Ulm

Die Ulmer dagegen konnten „Alle Mann an Bord“ vermelden – und starteten auch genauso in die Partie. Nach drei Minuten führten die Gastgeber vor 3750 Zuschauern mit 8:2. Natürlich noch keine Vorentscheidung, aber alles schien irgendwie den normalen Weg zu gehen. Da jedoch machte – vielleicht – die Psyche nicht mit. Alles so schön einfach hier, schienen die Ulmer Spieler zu denken und nahmen Energie und Einsatzwille aus der Partie.

Ein schwerer Fehler. Es entwickelte sich eine Begegnung, die ähnlich der am vergangenen Samstag zunächst nur schwer anzuschauen war. Die Hessen taten das, was die personelle Lage zuließ. Und das war bei Robertson, Murphy & Co. nicht gerade wenig. Nach 20 Minuten waren gerade einmal 66 Punkte zu verzeichnen gewesen, schön gerecht verteilt auf beide Seiten. Auffällig: Ulm war bis zur Halbzeitpause dreimal an der Freiwurflinie, die Gäste dagegen zehnmal.

Nach der Pause sollte es aus Ulmer Sicht besser und lebendiger werden. Die Schützlinge von Trainer Leibenath agierten mit mehr Physis und nahmen den Kampf, zu dem die Hessen von Beginn an bereit waren, nun auch an. Vor allem Javonte Green ging voran und erzielte alleine in den letzten zehn Minuten neun Punkte. Frankfurt ließ sich aber nicht abhängen. Robertson sorgte Mitte des dritten Viertels mit zwei Dreiern in 16 Sekunden für ein letztes Aufbäumen. Dann jedoch mussten die Hessen dem Aufwand Tribut zollen und leisteten sich böse Ballverluste. Das nutzten die Ulmer souverän aus.

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