Mit einer unglaubliche Aufholjagd konnte Ratiopharm Ulm zwar ein sich anbahnendes Debakel abwenden, die 82:91-Niederlage gegen die MHP Riesen Ludwigsburg konnte das Team von Trainer Thorsten Leibenath damit aber nicht verhindern. Damit ist das kleine Stimmungshoch nach dem ersten Bundesliga-Sieg und zwei Erfolgen im Eurocup in Folge schon wieder dahin. „Einige scheinen den Ernst der Lage nicht verstanden zu haben“, sagte Trainer Thorsten Leibenath.

Nach einem guten Start (10:5) leisteten sich die Hausherren in der ausverkauften Ratiopharm-Arena zu viele Fehler im Angriff, so dass die Riesen, die zuletzt wettbewerbsübergreifend zehn Partien in Serie verloren hatten, auf 18:10 davonzogen.

Ulm verfällt in alte Muster

In der Folge verfielen die Ulmer in alte Muster. Defensiv bekamen sie keinen Zugriff auf die Ludwigsburger, im Angriff konnte nur Javonte Green (31 Punkte) Akzente setzen. Das Loch, das sich die Ratiopharm-Akteure gruben, wurde immer größer. „Wir spielen 27 Minuten lang einen absoluten Dreck“, fand Leibenath. Die Folge dieses Auftritts: Nach drei Viertel stand es 52:74 aus Sicht der Hausherren.

Bildergalerie Basketball: Ulm verliert Heimspiel gegen Ludwigsburg 82:91

Angesichts dieses 22-Punkte-Rückstand deutete vieles darauf hin, dass die Ulmer Mini-Serie mit einem Debakel endet. Doch eine furiose Aufholjagd, beginnend mit einem 18:0-Lauf, brachte die Hausherren tatsächlich knapp vier Minuten vor dem Ende auf 79:81 heran. Allerdings ließen sich die Gäste mit sieben Punkten in Serie die Ulmer Hoffnungen auf den zweiten Saisonsieg im sechsten Spiel zerplatzen.

Für Ulm geht es im Eurocup mit dem Auswärtsspiel bei Galatasaray Istanbul am Mittwoch weiter, bevor am Samstag in Jena ein Bundesligasieg eigentlich schon Pflicht ist.

Punkte Ulm: Green 31, Fotu 13, Günther 13, Miller 9, Thompson 8, Akpinar 5, Krämer 3,

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