Basketball-Bundesligist Ratiopharm Ulm hat sich versöhnlich von und aus 2018 verabschiedet. Im letzten Heimspiel des Jahres gewann das Team von Trainer Thorsten Leibenath gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt mit 82:72 und hat mit diesem sechsten Saisonsieg den Kontakt zu den Playoff-Plätzen gewahrt. Mit den Hessen war es nach dem Pokalaus im Achtelfinale bereits das zweite Duell in dieser Runde. Und das nächste folgt sogleich: In der Zwischenrundengruppe des Eurocups treffen beiden Team erneut in der Ratiopharm-Arena aufeinander (Donnerstag, 20.15 Uhr).

Zähes Basketballspiel

6200 Zuschauern sahen am Samstag über 30 Minuten ein zähes Basketballspiel. Jede Mannschaft hatte Phasen mit offensiven Höhepunkten. Die jedoch waren rar gesät. In erster Linie ging es um eine konsequente Defensive. Und in diesem Punkt konnten die Ulmer im letzten Viertel einfach noch etwas zulegen, während der personell geschwächte Gegner so manchen Ball einfach wegwarf. Dazu kam, dass Ratiopharm-Coach Leibenath in den ersten drei Vierteln personell kräftig experimentiert, dann aber im letzten Abschnitt die fünf Spieler beisammen hatte, die die letzten Frankfurter Offensivflammen auspusten konnten.

Eine Minuten vor der Schlusssirene führten die Gastgeber mit sechs Punkten (76:70). An dieser Stelle folgt dann immer der obligatorische und tatsächlich auch zutreffende Hinweis, dass im Basketball alles möglich sei, eben auch einen Rückstand von sechs Punkten in 60 Sekunden aufzuholen. Allerdings hatte sich vor allem Dwayne Evans vorgenommen, es nicht dazu kommen zu lassen. Der Amerikaner netzte erst einen Dreier ein, rundete das mit einem Korbleger ab – das war dann der Sieg der Ulmer.

Punkte für Ratiopharm Ulm:

Evans 20, Green 16, Günther 11, Ugrai 10, Thompson 9, Fotu 6, Krämer 6, Radosavljevic 4.

Punkte für Skyliners Frankfurt:

Robertson 18, Huff 17, Zeeb 10, Clark 7, Murphy 6, Vargas 5, Völler 5, Bell-Haynes 2, Freudenberg 2.

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