Ulm / Sebastian Schmid Im ihrem 200 Pflichtspiel in der Ratiopharm-Arena gewinnen die Ulmer Bundesliga-Basketballer gegen Crailsheim mit 99:87. Überragenden Akteure war dabei Dwayne Evans mit 32 Punkte.

Dank eines furiosen Starts und eines überragenden Dwayne Evans haben die Ulmer Basketballer in der Bundesliga mit 99:87 gegen die Crailsheim Merlins gewonnen. Dabei sah es nach dem ersten Viertel so aus, als ob der Aufsteiger aus der Arena geschossen wird. Dank eines furiosen Starts führten die Hausherren vor 6200 Zuschauern nach zehn Minuten mit 27:9.

Dabei gab es bereits vor dem Spiel gute Nachrichten: Isaac Fotu meldete sich 71 Tage nach seinem letzten Spiel zurück. Der Neuseeländer, der wegen einer Rückenverletzung so lange pausieren musste, kam allerdings nur knapp fünf Minuten zum Einsatz. „Es war ein erstes Herantasten“, sagte Ulmer Trainer Thorsten Leibenath.

Bei den Gästen fehlte der Ex-Ulmer Philipp Neumann wegen einer Nackenverletzung. Dafür war Konrad Wysocki mit von der Partie, für den es sein letzter Auftritt an alter Wirkungsstätte war. Der ehemalige Ulmer hört nach der Saison auf und kam bei seinem letzten Gastspiel in Ulm auf 14 Zähler.

Katastrophaler zweiter Durchgang der Ulmer

Auf das starke erste Viertel folgte ein katastrophaler Durchgang der Ulmer (18:31) dessen Tiefpunkt eine Serie von Ballverlusten war, die es Crailsheim unter anderem ermöglichten, binnen 26 Sekunden sechs Zähler zu erzielen und von 11:30 auf 21:30 zu verkürzen.

Nach dem 45:40-Halbzeitstand kam es für die Ulmer noch schlimmer. Frank Turner glich zum 47:47 aus, das Spiel gegen den Aufsteiger war wieder offen. Zu Leibenaths Leidwesen: „Das darf nicht passieren, dass man mit 20 Punkten führt und dann im dritten Viertel den Ausgleich kassiert.“

Immerhin berappelten sich seine Spieler danach wieder, auch weil sie nach zwei schlechten Partien aus der Distanz ihre Dreier wieder trafen. In dieser Phase war es vor allem Evans, der mit 32 Punkten eine persönliche Bestleistung aufstellte und von den Merlins nicht zu stoppen war.

Auch wenn die Gäste nicht aufgaben, konnten die Ulmer in der Schlussphase ihre Physis ausspielen und letztlich den Sieg souverän einfahren. Durch das All-Star-Spiel am kommenden Wochenende hat das Ratiopharm-Team nun 14 Tage spielfrei. Dann geht es mit dem Heimspiel gegen Braunschweig weiter, einem direkten Konkurrenten um einen Playoff-Platz.

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