Basketball Uli Hoeneß: Erst Fußball, dann Basketball

Berlin / dpa 18.02.2017

Die erhoffte Revanche für die schmerzhafte Final-Niederlage will sich auch Uli Hoeneß nicht entgehen lassen. Im Vorjahr zerstörte Alba Berlin den Traum der Bayern-Basketballer vom ersten Pokaltriumph seit 1968 in letzter Sekunde in der Münchner Halle. Nun gehen die Gäste als Favorit ins Duell beim Erzrivalen. Ein bayerisches Endspiel gegen Bamberg winkt (15 Uhr/beide ProSieben MAXX und telekombasketball.de).

Im heutigen Halbfinale (17 Uhr/ProSieben und Telekom) steht aber erstmal Teil zwei eines besonderen Berlin-München-Doppelpacks an. Anderthalb Stunden zuvor trifft Hertha auf den deutschen Fußball-Rekordmeister. „Herr Hoeneß kommt“, kündigte Geschäftsführer Marko Pesic an – und verwies als langjähriger Berliner scherzhaft auf den beschwerlichen Weg vom Olympiastadion zur Arena im Osten der Stadt. Sollte Hoeneß wirklich beide Münchner Auftritte verfolgen wollen, muss er sich beeilen. Das jüngste Bundesliga-Duell (80:56) hatten Bayerns Korbjäger schon zur Halbzeit entschieden.

Ähnlich klar ist beim Top Four die Ausgangssituation im zweiten Semifinale zwischen Meister Brose Bamberg und Außenseiter Riesen Ludwigsburg (20 Uhr). Beim 84:75-Sieg in der Bundesliga am Mittwoch konnten es sich die Franken sogar leisten, gleich vier Stars um Nicolò Melli zu schonen.

Die Ludwigsburger konnten in der Vor-Qualifikation den bislang in der Liga noch ungeschlagenen Tabellenführer Ratiopharm Ulm bezwingen – und geben sich selbstbewusst. Es gebe zwei Möglichkeiten, sagte Vereinschef Alexander Reil. „Entweder man geht dorthin, weil man das Turnier gewinnen will, oder weil man einen Betriebsausflug machen will. Einen Betriebsausflug haben wir nicht geplant. Daher ist die Zielsetzung klar.“