Ehingen Steeples spielen gegen Baunach und Würzburg

In Offense wie Defense gilt es für die Steeples (grün) in den kommenden Partien "andere Lösungen zu finden", wie Coach Michael Spöcker sagt.
In Offense wie Defense gilt es für die Steeples (grün) in den kommenden Partien "andere Lösungen zu finden", wie Coach Michael Spöcker sagt. © Foto: Emmenlauer
TOBIAS KNAACK 02.10.2014
Auf Heidelberg folgen Baunach und Würzburg: Das Auftaktprogramm von Team Ehingen Urspring hat es in sich. Zunächst geht es am Freitag zuhause gegen Baunach weiter, dann am Sonntag zu Absteiger Würzburg.

"Wir haben ein hartes Wochenende vor uns", sagt Michael Spöcker, der Headcoach der Ehinger Basketballer. Innerhalb von zwei Tagen warten - nachdem schon das Auftaktmatch in der Pro A mit Heidelberg (63:75) einen schweren Gegner für die Steeples bereit hielt - wieder zwei ambitionierte Aufgaben auf Spöckers junges Team: Zunächst geht es am morgigen Freitagabend um 18 Uhr im zweiten Heimspiel der Saison in der Längenfeldhalle gegen Aufsteiger Baunach. Und nur zwei Tage später, am Sonntag (17 Uhr), zu Bundesliga-Absteiger Würzburg - ein Team, das sich laut Selbstauskunft auf der vereinseigenen Internetseite auf der "Mission Wiederaufstieg" befindet. "Das wird sicher nochmal eine ganz andere Hausnummer", sagt Spöcker.

Doch auch in der ersten nun anstehenden Partie wird ein Hauch Bundesliga-Basketball durch die Längenfeldhalle wehen, schließlich landete Baunach den Transfercoup und angelte sich Steffen Hamann, 131-facher deutscher Nationalspieler und zuletzt vier Jahre bei Bayern München unter Vertrag. "Er wird sicher die Person sein, um die sich alles dreht", sagt Spöcker, der sich freut, dass der 33-Jährige seine Karriere in der Pro A ausklingen lässt. "Das ist doch für die zweite Liga hervorragend." Dennoch gelte es insbesondere auch auf die drei Amerikaner Marcos Knight (Point Guard), Anthony Dewayne Lee (Small Forward) und Logan Stutz (Power Forward) zu achten. Ansonsten ist der Kader des Aufsteigers ähnlich dem der Steeples mit vielen jungen Spielern - vor allem aus der Schmiede Breitengüßbachs - besetzt.

Spöcker schätzt Baunach sogar noch "ein bisschen stärker als Heidelberg" ein. Sein Team werde physisch stark spielen müssen, um bestehen zu können. Zudem legte Spöcker, dem in beiden Partien am Wochenende Wes Eikmeier fehlen wird, weiter den Fokus auf die Feinabsprachen in Defensive und Offensive. "Wir haben gegen Heidelberg manchmal etwas roboterhaft gespielt. Da müssen wir versuchen, andere Lösungen zu finden."