Basketball Steeples-Coach Reinboth setzt auf Teamspirit

Letzter Austausch zwischen Steeples-Trainer Domenik Reinboth und Centerspieler Bradley Hayes.
Letzter Austausch zwischen Steeples-Trainer Domenik Reinboth und Centerspieler Bradley Hayes. © Foto: Emmenlauer
Von Helen Weible 23.09.2017
Wenn es am Sonntag beim Pro-A-Derby in Ulm ernst wird, dann weiß das Team Ehingen Urspring, auf was es ankommt: Die Verteidigungsleistung entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Domenik Reinboth arbeitet seit 2012 in Urspring/Ehingen und führte die Steeples als Cheftrainer in der Saison 2015/16 wieder in die zweithöchste Liga Deutschlands. Vor dem Derby in Ulm hat der 34-Jährige die letzten fünf Fragen beantwortet.

Herr Reinboth, welche Worte haben  Sie sich für die Kabinenansprache zurechtgelegt?

Domenik Reinboth: Gute Frage. Ich befasse mich natürlich mit dem Spiel ein, zwei Wochen vorher. In der Kabine ist das dann aber eher spontan, eine Gefühlssache. Das Duell im Kuhberg hat einen besonderen Charakter. Aber ich versuche den Spielern das Hier und Jetzt nahezubringen und dass es um einen guten Start gehen muss.

Welche Startfünf haben Sie im Kopf?

Reinboth: Die gibt es nicht. Die ersten Fünf sagen auch nicht immer viel aus, die Besten können auch später auf dem Feld stehen.

Wie gut kennen Sie den Nachwuchscoach des Ulmer Teams, Danny Jansson?

Sehr gut. Seit den drei Jahren, die er in Ulm arbeitet, treffen wir immer wieder aufeinander, ob mit der NBBL-Mannschaft, mit dem Pro B-Team oder auch im Vorbereitungsspiel.

Auf was kommt es denn nun im ersten Pro-A-Spiel gegen die Orange Academy an?

Auf unsere Konstanz, dass wir diese immer wieder abrufen. Und dass wir defensiv einen guten Job machen, wird sehr wichtig sein. Wir müssen ihnen Dinge wegnehmen, es ihnen schwierig machen. Gerade auswärts kommt es auf eine gute Verteidigung an, die müssen wir zeigen.

Gibt es denn einen Kapitän, einen Spieler, der die Mannschaft anführt?

Ich bin nicht so der Freund von einem Captain im Team, sondern pflege lieber einen Spielerrat, bei dem man sich zusammensitzt und Dinge bespricht. Alles auf eine Person zu reduzieren, gerade bei solch jungen Spielern, damit tue ich dem einen keinen Gefallen, der Mannschaft auch nicht.