Spannende Tage in China

Die ehemaligen Urspringschüler auf ihrer Reise durch China. Privatfoto
Die ehemaligen Urspringschüler auf ihrer Reise durch China. Privatfoto
EB 17.07.2012
15 ereignisreiche Tage verbrachten die Basketballer der Urspringschule in China. Das Team der Ehemaligen gewann zwei Spiele. Die Urspringer waren beeindrckt vom Leben in den Großstädten.

Nach neun Spielen in elf Tagen gegen die A2 Nationalteams von China (acht Spieler zwischen 2,05 und 2,20m) und Litauen, sowie eine US-Auswahl (mit Europaliga erfahrenen Spielern wie Cain, McCullough oder dem in Holland dominierenden Jeter), gab es als Bonbon noch drei Tage Peking zur Erholung und zum Sightseeing.

Zwei Spiele gegen Litauen konnten zwar nur gewonnen werden, doch Urspring war in fast allen Begegnungen auf Augenhöhe mit den Gegnern. Nachdem Nico Simon (A2-Lehrgang) und Jermain Raffington (Hochzeit) erst zum vierten Spiel nachgereist kamen, fielen immer wieder Spieler aufgrund von kleineren Verletzungen oder Krankheit aus.

So standen den abwechselnd als Head Coach fungierenden Ralph Junge und Michael Spöcker meist nur acht einsatzfähige Akteure zur Verfügung. Sicher ein Grund für die Probleme in den entschiedenen Phasen der intensiven Spiele, vor allem mit Fortdauer des Turniers.

Ungeschlagen blieb das Team der USA, das sich drei spektakuläre und hochklassige Duelle mit den Chinesen vor ausverkauften Hallen lieferte. Eine interessante Erfahrung für alle waren die unterschiedlichen Städte und deren Einwohner. Ausser in Peking, gibt es in den anderen Städten noch keinen internationalen Tourismus. Ein besonderer Luxus China in seiner ursprünglichen Art kennenzulernen. Liuzhou ist eine Millionenstadt in einer wunderschönen Landschaft mit den dort typischen Karstbergen. Neben Ausflügen in die Innenstadt, den einheimischen Märkten, gab es auch Nachts um 3 Uhr ein gemeinsames "Public Viewing" des Fussball EM Finales an chinesischen Garküchen. Ein unvergessliches Erlebnis.

Langzhong, liegt in der Region Sichuan, die 2008 schwer unter starken Erdbeben zu leiden hatte. Dort sehr beindruckend die glücklicherweise komplett erhaltene Altstadt. Die deutschen Trainer wurden hier exklusiv vom Sportminister zum Abendessen eingeladen. Ein feucht-fröhlicher Abend in einer sehr geselligen Runde.

Taiyuan war dann das krasse Gegenteil. Die Vier-Millionen- Einwohner-Stadt ist ein wahres Industriemoloch. Zur "Entschädigung" waren die Teams in einem Luxushotel von unglaublichem Ausmaß untergebracht. Zum Hotelkomplex gehört ein 5-stöckiges Indoor Sportzentrum mit 30 Badmintonfeldern, ebensovielen Tischtennisplatten, zwei Tenniscourts, einem Basketballfeld, Fitnesscenter und einem olympischen Schwimmbecken. Das war sehr beeindruckend, wie Junge und Spöcker berichten.

Die Hauptstadt Peking als Highlight zum Abschluß. Neben dem Besuch der chinesischen Mauer und der verbotenen Stadt, blieb noch genug Zeit die Märkte und das Nachtleben der pulsierenden Metropole zu geniessen. Für alle Teilnehmer eine Reise mit vielen bleibenden Eindrücken und wertvollen sportlichen Erfahrungen.

In China waren dabei: Ralph Junge, Michael Spöcker, Bastian Zinder, Frank Wiseler, Kenneth Ogbe, Nico Simon, Marco Buljevic, Philipp Friedel, Malo Valerien, Thierno Agne, Patrick Horstmann, Markus Bretz, Fabian Böke, Jermain Raffington, Justin Raffington.

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