Eurocup Spätschicht für die Ulmer Basketballer

Symbolbild.
Symbolbild. © Foto: SWP Archiv
seb 13.12.2017
Auf Gran Canaria geht es am Mittwochabend für die Ulmer Basketballer im Eurocup erst um 21.30 Uhr los. Den Ratiopharm-Spielern ist das gar nicht so unrecht.

In Spanien gehen die Uhren anders. Es wird später zu Mittag gegessen als in Deutschland, dann folgt die Siesta und abends rennen die Kinder zu einer Zeit noch auf der Straße herum, da sind sie hierzulande schon lange im Bett – ob sie wollen oder nicht. Insofern verwundert es nicht, dass Gran Canaria seine Eurocup-Heimspiele erst um 20.30 Uhr Ortszeit austrägt. Wegen der Zeitverschiebung ist es dann bei uns schon 21.30 Uhr. Zur Verdeutlichung: Wenn also in der Gran-Canaria-Arena in Las Palmas am Mittwochabend Sprungball ist, sind die Ulmer sonst im Eurocup nach getaner Arbeit schon auf dem Weg in die Umkleidekabine.

Eine große Umstellung ist es für seine Spieler jedoch nicht, stellte Trainer Thorsten Leibenath klar. Der Ablauf wird einfach ein wenig nach hinten verschoben. Das heißt, das Wurftraining und das Mittagessen finden etwas später statt – und die Spieler dürfen länger schlafen.

Nicht im Luxus-Ressort

Das tun sie allerdings nicht ganz so luxuriös wie sonst auf Gran Canaria. Denn die Ulmer sind nicht zum ersten Mal auf der drittgrößten der Kanaren-Insel, auch wenn sie erstmals in einem Pflichtspiel auf den Klub treffen. Vielmehr kennen sie sich auf der Insel und in der Arena bestens aus. Vier Mal waren sie dort bereits im Trainingslager und haben dabei dank eines Sponsors immer das noble Ressort Casa León für sich alleine gehabt. Dieses Mal wohnt das Team allerdings direkt in Las Palmas – unweit der Arena, die es so gut kennt, wie keine andere im Eurocup.

Allerdings ist es am Mittwoch kein Freundschaftsspiel zwischen den Klubs, sondern ein Duell ums Erreichen der nächsten Runde. Da hat Ulm als Letzter der Gruppe D jedoch schlechte Karten.