JBBL Saison für U 16 beendet

Trotz verbundener Hand gab Ursprings Jaden-Sydney Malu (weiß) alles. Doch wieder gehörte Ulm der Sieg.
Trotz verbundener Hand gab Ursprings Jaden-Sydney Malu (weiß) alles. Doch wieder gehörte Ulm der Sieg. © Foto: Emmenlauer
hel 09.04.2018

Zum zweiten Spiel der
JBBL-Playoffs-Serie waren gut 200 Fans in die Junge Sporthalle gekommen, um die Jungs vom Team Urspring anzufeuern. Am Ende reichte es beim 71:82 (32:42) aber nicht zur Revanche für die 71:97-Niederlage aus dem ersten Duell gegen Nachbarschaftskonkurrent Ratiopharm Ulm. Für die Mannschaft von Trainer Oliver Heptner endete damit die Saison im Playoff-Achtelfinale der Nachwuchs-Bundesliga. „Dieses Spiel war deutlich knapper, aber die Ulmer haben meinen Respekt verdient. Im Eins zu Eins waren sie einfach deutlich besser“, sagt Heptner, der sich ein wenig ärgert, weil seine Spieler phasenweise vergessen haben, als Mannschaft zu agieren.

Knackpunkt zweites Viertel

Dank einiger Fastbreak-Punkte gewann das Team Urspring das erste Viertel mit 22:16. Im zweiten Abschnitt waren Jack Schneider und Co. viel zu wenig aktiv. Nur zehn Punkte gelangen den Internatsschülern in diesem Durchgang (10:26) und so mussten sie mit einem Zehn-Punkte-Rückstand in die Pause. In der zweiten Hälfte ging es zwar hin und her, aber weil jeder Einzelne in der Verteidigung nicht hart genug ran ging, blieben die Ulmer weiter vorne (20:27). Das letzte Viertel gewannen die Urspringer zwar noch 19:13, aber den Verlust aus dem zweiten Viertel machten sie damit nicht mehr wett.

„Wir haben 21 Offensivrebounds geholt. Das ist stark. Doch haben wir uns zu sehr auf
Distanzwürfe versteift; Ulm hat das besser gemacht“, analysiert Heptner, der schade findet, dass Tim Martinez (4 Punkte/6 Rebounds) diesmal kaum eine Rolle spielte. Topscorer Jack Schneider sammelte zwar ein Double-Double (23/10), trat aber zu eigennützig auf. Jaden-Sydney Malu hatte auf die Zähne gebissen und trotz seiner angeschlagenen Wurfhand gekämpft.

„Dass wir jetzt Zuschauen müssen, darüber können wir uns grün und blau ärgern“, meint Heptner, „es wäre schließlich in dieser Saison mehr drin gewesen.“ Doch fand er eine „coole“ Truppe vor, von der jeder Einzelne in seiner Entwicklung einen Schritt nach vorne gemacht habe. „Sie sind sportlich und menschlich gewachsen“, sagt er. Jetzt gönnt er allen die verdiente Pause. Im Sommer werde man dann an der Athletik arbeiten.