Rollstuhlbasketball Sabres brechen im letzten Viertel ein

Erzielte drei Dreier: Patrick Dorner.
Erzielte drei Dreier: Patrick Dorner. © Foto: Patrick Dorner. Foto: Rudi Apprich
Ulm / swp 08.11.2018

Bei den Sabres, den Rollstuhlbasketballern der TSG Söflingen, hatte zuletzt nur eine  Grund zur Freude! Svenja Erni gewannt mit der U24-Nationalmannschaft die Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Frankreich.

Ganz anders war die Stimmungslage bei der ersten Mannschaft. in der zweiten Bundesliga. Die in dieser Saison noch ungeschlagenen Ulmer leisteten sich gegen Aufsteiger RSC Tirol in der Theodor-Pfizer-Halle eine 59:60-Heimniederlage.

Dabei hatten die Gastgeber, allen voran Patrick Dorner, gut in die Partie gefunden. Elf Punkte, davon drei Dreier, steuerte der Ulmer Forward zur 23:12-Führung nach dem ersten Viertel bei. Bis zur Halbzeit schrumpfte der Vorsprung auf sechs Zähler.  Ab jetzt sahen die Zuschauer ein sehr ausgeglichenes Match zwischen zwei Teams, die sich nichts schenkten. Während die Gäste immer wieder einfache Fastbreaks erfolgreich abschließen konnten, waren es die Ulmer Center, welche für die Punkte sorgten. Vor den letzten 10 Minuten stand es 53:46 für die Sabres.

Im Schlussviertel bauten die Sabres deutlich ab und erzielten nur noch sechs Punkte erzielen. So reichte es für die Gästen aus Österreich zum 60:59-Erfolg – und die Ulmer verloren vor dem Pokalspieltag an diesem Wochenende in Wiesbaden ihre weiße Wester in der Liga.

„Wir  hatten zu viele Ballverluste, falsche Entscheidungen in der Offense und zu viele Offensivfouls. So können wir in dieser ausgeglichenen Liga nicht gewinnen“, konstatierte der spürbar enttäuschte Trainer Thorsten Schmid.

Für die Sabres spielten: Bloching (17 Punkte), Hager (13), Dorner (13), Penner (6 Punkte), Berger (4)  Luca Holstein (4) , Michalski (2), Renner, Lima.

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