Basketball Ratiopharm Ulm: Medizin-Check ohne böse Überraschung

Per Günther ist bereits so fit, dass eine Vorbereitung fast überflüssig ist.
Per Günther ist bereits so fit, dass eine Vorbereitung fast überflüssig ist. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / SEBASTIAN SCHMID 19.08.2015
Anders als bei der Erstliga-Konkurrenz haben alle Basketballer von Ratiopharm Ulm den Medizin-Check bestanden. Per Günther macht einen auf Streber.

Die gute Nachricht vorab: Alle Basketballer von Ratiopharm Ulm haben den medizinischen Check bestanden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wie sich bei Bundesliga-Konkurrent BG Göttingen zeigte. Die Veilchen mussten Anfang der Woche Neuzugang Marcus Hatten nach Hause schicken, da bei ihm eine Knieverletzung festgestellt wurde, die eine Operation unumgänglich macht.

Thorsten Leibenath bleibt dieses Schicksal erspart. Zumindest gibt es nach den ersten Tests im Rehabilitationskrankenhaus Ulm (RKU) keine Indizien für versteckte Verletzungen. Dem Start der Vorbereitung steht damit nichts mehr im Weg. Leibenath hat bereits gesagt, er freut sich, dass es endlich los geht. „Wahrscheinlich einen Tick mehr als die Spieler – denn für die wird es richtig hart“, kündigte der 40-Jährige an. Erst nach 14 Tagen mit mindestens zwei Trainingseinheiten täglich wird es einen ersten freien Tag geben. Da zeigt sich, wer in der freien Zeit an seiner Fitness gearbeitet hat und wer stattdessen lieber auf der faulen Haut lag.

Per Günther muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Der 27-Jährige befindet sich bereits seit über fünf Wochen in Ulm in einer Vor-Vorbereitung – offensichtlich mit Erfolg. „Eigentlich ist es überflüssig, mit ihm noch eine Vorbereitung zu machen“, lobte Leibenath.

Der erste Eindruck war auch beim Rest des Teams gut. Manager Thomas Stoll sprach nach einer ersten Begutachtung der Neuzugänge von „beeindruckenden Ausmaßen“ und rief mit dieser Aussage Leibenath auf den Plan, der eilig anfügte: „Im positiven Sinne.“ Zur Erklärung: Auch bei John Bryant waren die körperlichen Ausmaße nach seinem Sommerurlaub in den USA immer beeindruckend – was im Fall des Ex-Ulmers nie als Kompliment aufzufassen war. Von solchen Überraschungen blieben Stoll und Leibenath dieses Mal verschont.

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