Das Basketball-Magazin BIG widmet Killian Hayes von Ratiopharm Ulm in seiner aktuellen Ausgabe eine zweiseitige Geschichte. Das ist nicht überraschend, schließlich gehört der 18 Jahre alte Aufbauspieler zu den Stars der Liga. Geschrieben hat das Porträt Yann Casseville, Chefredakteur des französischen Basketball-Magazins „Basket Le Mag“. In der Story wird auch über die Umstände von Hayes’ Wechsel von Cholet nach Ulm berichtet. Und die sind dann doch überraschend. Im Text heißt es: „Der französische Klub ließ seine Perle gehen, als Ulm zustimmte, die zwei Jahre des verbleibenden Cholet-Vertrags zum Teil sowie das im Falle eines NBA-Drafts geteilte Buy-out zu zahlen. Insgesamt also mehrere Hunderttausend Euro.

Ratiopharm Ulm dementiert hohe Ablösesumme

Eine Summe, die Ulms Sportdirektor Thorsten Leibenath in keinster Weise nachvollziehen kann. „Ich weiß nicht, wo diese Zahlen herkommen. Aber sie sind kompletter Quatsch.“ Über die genauen finanziellen Modalitäten des Transfers gibt er keine Auskünfte. Dass der genannte Betrag um ein Vielfaches zu hoch ist, verrät Leibenath allerdings. „Wir können auf jeden Fall dementieren, dass das so stimmt.“

Auch sonst seien in dem Artikel einige Fakten falsch. So haben die Ulmer nicht einfach Hayes’ Vertrag aus Cholet übernommen, sondern dieser wurde erst beim französischen Erstligisten gekündigt und dann mit Ulm neu ausgehandelt.

Hayes gilt als eines der größten europäischen Talente seines Jahrgangs und als sicherer NBA-Pick im Draft in diesem Sommer. Regelmäßig schauen die Talentsucher der amerikanischen Profiklubs in Ulm vorbei, um sich live ein Bild des Franzosen zu machen.  Bei Ratiopharm Ulm hat Hayes einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben.