Basketball Ohne Intensität geht es nicht gegen Jena

tgo 12.02.2019

Ein Hauch von NBA-Atmosphäre weht heute Abend durch die Ratiopharm-Arena. Wenn sich ab 19 Uhr die Ulmer Bundesliga-Basketballer mit den Sportskollegen aus Jena messen, dann werden auf der Tribüne Scouts sitzen und für NBA-Klubs Talente sichten. Ulms Trainer Thorsten Leibenath will nicht verraten, wie viele Scouts in der Halle sein werden, für welche NBA-Klubs gesichtet wird oder welcher Spieler von beiden Teams vielleicht etwas mehr Be­achtung und Beobachtung verdient als ein anderer. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich die Augen der Scouts nicht mehr auf Reggie Williams richten. Der dürfte den Klubs aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga nämlich noch bekannt sein. Der 31-Jährige hat mehr als 200 NBA-Partien auf dem Buckel. Der Allrounder erhielt in Jena einen Vertrag bis zum Saisonende. In seiner elfjährigen Profikarriere war Williams bei 15 Klubs aktiv, darunter in der NBA bei den Charlotte Bobcats und Oklahoma City Thunder sowie in Frankreich, Spanien und Russland.

Nicht zuletzt wegen dieser Verstärkung und wegen der Verpflichtung von Ronald Roberts, einem 27-jährigen US-Amerikaner mit dominikanischen Wurzeln, hatte die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen zuletzt einen Aufwärtstrend erkennen lassen, der am vergangenen Wochenende in den ersten Sieg seit November des vergangenen Jahres mündete: Braunschweig zog in Jena mit 83:85 den Kürzeren. „Es war aber auch nur ein Sieg. Jetzt müssen wir gegen Ulm nachlegen“, forderte Harmsen.

Günther & Co. müssen mit mehr Engagement zur Sache gehen als bei der Niederlage in Gießen. Allerdings gibt Leibenath zu bedenken, dass die Partie „sowohl für Jena als auch für uns das zweite Spiel innerhalb von vier Tagen ist. Die Energiereserven spielen also eine große Rolle.“ Ryan Thompson, der sich in Gießen am Schienbein verletzt hatte, ist wieder fit.

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