Merlins Joe Buck wird den Merlins weiterhin erhalten bleiben

Basketball / KLAUS HELMSTETTER 08.06.2012
Die meisten Aktiventeams im Basketball haben sich in die Sommerpause verabschiedet. Mit etwas zeitlicher Distanz blickt das HT im Gespräch mit Teammanager Romig auf die Merlins und ihre Saison.

Die erste Mannschaft der Crailsheimer Korbjäger hat ihre erfolgreichste Saison nach dem Aufstieg in die Pro A hingelegt. Platz vier nach der Hauptrunde und dann das Halbfinale in den Play-offs (als Unterlegener im Endtableau auf dem dritten Platz) - diese Bilanz ist wahrlich aller Ehren wert und kann Spieler wie Management und Fans zu Recht stolz auf das Erreichte sein lassen.

HT: Wie beurteilen Sie mit etwas zeitlichem Abstand das Abschneiden der Crailsheimer Korbjäger?

ROMIG: Im Rückblick muss man sagen, dass wir nur über die Teamleistung zum Erfolg gekommen sind. Dabei muss jeder ein bisschen zurückstecken. Wir hatten einen sehr tief besetzten Kader und eine sehr junge und unerfahrene Mannschaft, was zahlreiche Aufs und Abs mit sich bringt. Trotzdem haben wir nie den Kopf hängen lassen, sind auch nach Niederlagen zurückgekommen und haben sehr gute Leistungen gezeigt. Natürlich müssen wir weiter hart arbeiten. Durch den sportlichen Erfolg sind wir noch mehr in den Fokus gerückt und haben hoffentlich auch beim einen oder anderen Spieler Interesse geweckt. Wir haben eine sehr stimmungsvolle Halle. Daraus wollen wir auch weiterhin positive Energie ziehen!

HT: Gibt es schon personelle Entscheidungen? Wie wird die künftige Mannschaft aussehen?

ROMIG: In dieser Hinsicht ist vieles in Bewegung. Fest steht, dass Joe Buck bei uns an Bord bleiben wird! Sebi Kling und Lucian Kieser werden Crailsheim verlassen. Der eine strebt ein Aufbaustudium an, den anderen zieht es zurück nach Hessen. Wenn man daran denkt, dass die beiden sechs, sieben Jahre für die Merlins gespielt haben, ist da schon auch Wehmut mit im Spiel.

HT: Aber nicht nur die erste Mannschaft der Merlins hat für Furore gesorgt. Schließlich ist die Zweite in die Regionalliga 1 aufgestiegen und es gab zahlreiche Jugendmeisterschaften zu feiern!

ROMIG: Die Bilanz ist sensationell. Wir sind ein relativ kleiner Verein, auch geografisch etwas isoliert und müssen unsere Jugendarbeit komplett selber bewältigen. Wir haben hoch talentierte Jugendliche, wenn ich etwa an Iva Banozic denke, die in der U 13 zu den Top-12-Spielerinnen in Deutschland zählt, oder bei den Jungs an Moritz Heck, einen Ausnahmespieler, der im U-10-Finalturnier 79 Punkte erzielt hat. Auch die U 16 hat mit kleinem Kader sehr gut agiert, was natürlich Begehrlichkeiten bei den großen Basketball-Zentren weckt. Die zweite Mannschaft hat den Aufstieg in die Regionalliga 1 geschafft und wird ihn auch wahrnehmen. Neben den Routiniers Michael Heck, Tomas Vilkius und Thomas Szewzyk werden dort auch drei 16-Jährige im Kader stehen. Die müssen sich dann freischwimmen.

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