YANNICK CZISLINSKY  Uhr
Für U19 Mannschaft des Team Urspring ist die Saison vorbei. Mit einer 70:79-Niederlage gegen Breitengüßbach verlieren sie das Achtelfinale der Playoffs. Dagegen kann die U16 noch hoffen.

Nach einem harten Kampf scheidet die U19-Mannschaft des Team Urspring aus den Playoffs aus. Vor heimischem Publikum musste sich die Mannschaft von Head-Coach Domenik Reinboth mit 70:79 (33:39) geschlagen geben. Unter dessen konnte das JBBL-Team Spiel zwei gegen Bayer 04 Leverkusen für sich entscheiden. Mit 53:51 (28:26) setzte sich die Internats-Equipe gegen die Nordrhein-Westfalen durch und erzwang damit ein alles entscheidendes drittes Spiel.

Rund 200 Zuschauer fanden sich in der Urspringer Junge Halle ein, um sich das zweite Spiel zwischen dem Team Urspring und deren langjährigen Rivalen aus Breitengüßbach anzusehen. Von Beginn an agierten beide Mannschaften mit höchster Intensität. Urspring setzte in der Defensive immer wieder auf eine Zonenverteidigung und zwang die Gäste zu schwierigen Würfen aus der Distanz. Das Konzept der Urspringer ging auf und die Franken fanden nie wirklich zu einem Rhythmus von Außen. Einzig der litauische Ausnahmespieler Arnoldas Kubolka (33 Punkte) war von jenseits der Dreierlinie für seine Mannschaft erfolgreich. Mit sieben verwandelten Dreiern machte Kubolka das Wurfpech seiner Mannschaftskameraden wett. Nach den ersten zehn Minuten lag das Team Urspring mit 16:18 zurück.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie eng. Das Team Urspring verteilte die Last in der Offensive auf mehrere Akteure und trat sehr ausgeglichen auf. Neben den Topscorern Marko Sarac (17 Punkte, 12 Rebounds) und Johannes Klughardt (17 Punkte), punkteten auch Finn Eckhardt (15) und Joel Aminu (13) im zweistelligen Bereich. Ursprings Guard Janic Staiger netzte zum Viertelende einen spektakulären Dreier aus rund neun Metern ein und setzte den Schlusspunkt der ersten Hälfte. Mit einem Pausenstand von 33:39 gingen beide Teams in die Halbzeitbesprechung.

Hoch motiviert kamen die Urspringer Gastgeber aus der Kabine. Die Klosterschüler legten ein solides drittes Viertel hin und verkürzten den Rückstand vor Ende des Spielabschnitts auf 54:55. Im Schlussviertel bemühte sich Breitengüßbach vermehrt, seine physischen Vorteile am Brett auszunutzen. Dennoch blieb der Ausgang der Partie lange Zeit offen. Erst in den letzten zwei Minuten verlor das Team Urspring den Anschluss, ehe der Bamberger Bundesliganachwuchs das Schicksal des Rekordmeisters von der Freiwurflinie besiegelte.

Dagegen konnte die JBBL-Mannschaft des Team Urspring einem vorzeitigen Ausscheiden aus den Playoffs entgehen. Mit 53:51 (28:26) setzte sich die Mannschaft vor heimischer Kulisse gegen Bayer 04 Leverkusen durch. Head-Coach Dominic Dörr gab sich durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben unsere Lehren aus dem verlorenen Hinspiel gezogen. Die Jungs konnten ihre Leistung in der Defensive und beim Rebound deutlich steigern." Schon in den ersten Minuten entwickelte sich die Partie zu einem hoch unterhaltsamen Spiel. Urspring hatte sich im ersten Durchgang eine hauchdünne Führung erspielen können und ging mit einem 16:14-Vorsprung in das zweite Viertel.

Die Begegnung blieb weiterhin ausgeglichen. Allerdings geriet Ursprings Spielmacher Lukas Mader früh in Foulprobleme und musste relativ bald auf der Bank platz nehmen. Der frisch genesene Guard Evan Ehiosun sprang daraufhin für Mader ein und sorgte für mehr Tiefe im Urspringer Spielaufbau. Bis zur Halbzeit konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzten. Mit einer knappen Zwei-Punkte-Führung der Urspringer gingen die Teams in die Pause.

Urspring startete gut in die zweite Halbzeit. Angeführt von Dominic Philipi (14 Punkte, elf Rebounds) und Moritz Noeres (13 Punkte, 14 Rebounds) spielte sich die Internats-Equipe einen kleinen Vorsprung heraus. Auch die Teamdefensive funktionierte besser als im Hinspiel. So wurde der dominante Leverkusener Innenspieler Maximilian Marcus (elf Punkte) deutlich unter seinem Schnitt gehalten. Mit 16:11 entschied die Kloster-Equipe den dritten Durchgang für sich.

Im Schlussviertel kamen die Gäste noch ein mal zurück. Urspring behielt jedoch die Nerven und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.