Basketball Ex-Mitspieler dient der Orange Academy als extra Motivation

Marius Stoll freut sich auf seinen Ex-Kollegen.
Marius Stoll freut sich auf seinen Ex-Kollegen. © Foto: Eibner
Ulm / seb 08.12.2018

Die Basketball-Talente der Orange Academy gehen mit gemischten Gefühlen ins morgige Heimspiel gegen die Gießen 46ers Rackelos (17 Uhr/Kuhberghalle). Schuld daran ist aber nicht der kommende Gegner, sondern die zurückliegende Partie gegen den Tabellenzweiten Schwenningen. Die 74:75-Niederlage mit dem letzten Wurf des Favoriten hat zu zweierlei geführt. Zum einen schmerzt die verpasste Chance noch immer, auch Trainer Danny Jansson: „Ich hoffe, dass uns diese Niederlage eine Lehre sein wird.“ Als „extrem bitter“ bezeichnet Aufbauspieler Marius Stoll den Ausgang der Partie, hebt aber zugleich den positiven Aspekt hervor: „Das Spiel zeigt aber auch, dass wir mit den besten Teams der Liga nicht nur mithalten, sondern auch selbst den Ton angeben können.“

Der Mix aus Enttäuschung und Selbstvertrauen soll morgen recht schnell dem Willen weichen, es gegen Gießen besser als im Hinspiel zu machen. Bei der 74:86-Niederlage lief Ulm die gesamte Partie über einem Rückstand hinterher. „Gießen hat bei uns früh die Kontrolle übernommen, was auch mit unseren Ballverlusten zusammenhing. Das darf uns am Sonntag nicht passieren, wir müssen von Beginn an konzentriert sein“, fordert Coach Jansson.

Dass seine Spieler damit kein Problem haben könnten, liegt auch an einem ehemaligen Academy-Schüler. „Natürlich sind bei uns alle hoch motiviert und brennen auf Revanche – vor allem wenn es gegen unseren Ex-Teammate Tim Köpple geht“, stellt Aufbauspieler Marius Stoll klar. Mit 13 Punkten war Köpple beim Hinspielsieg zusammen mit Johannes Lischka (24 Zähler) der beste Akteur der Rackelos, die sich nach zwischenzeitlich fünf Niederlagen in Serie wieder gefangen haben. Zuletzt gelangen gegen die Rheinstars Köln und Bayern München II Siege.

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