Ulm / swp

In den Pro-B-Playoffs sind am Wochenende die Ulmer Basketballer der Orange Academy und die Korbjäger der Scanplus Baskets aus Elchingen gefragt.  Vor heimischer Kulisse kann die Orange Academy am Sonntag (15 Uhr) die Best-of-Three-Serie gegen die Mannschaft des SSV Lokomotive Bernau im Achtelfinale der Pro-B-Playoffs ausgleichen.

Als das Team von Danny Jansson das letzte Mal, vor zwei Jahren, an der „Postseason“ teilnahm, endete die Ulmer Spielzeit mit dem Titelgewinn und dem Aufstieg in die Pro A. Es war der größte Moment des jungen Teams. Zwei Jahre später ist dieser Erfolg zwar eine schöne Erinnerung, aber ganz sicher nicht der Maßstab für eine Ulmer Mannschaft, die mit dem Kader von 2017 nur noch wenig gemein hat.

Im Gegenteil: Für die Schwaben heißt es morgen „Do-or-Die“. Nach der 83:96-Niederlage im ersten Achtelfinal-Spiel müssen die Ulmer siegen, um ihre Saison am Leben zu halten. „Wir sind fokussiert. Es heißt: Alles oder Nichts!“, weiß Headcoach Danny Jansson um die Wichtigkeit des Spiels in der Ulmer Kuhberghalle.

Elche bereits Samstag gefragt

Nach der 68:76-Niederlage bei den Baskets Juniors/Oldenburger TB im ersten Achtelfinale empfangen die Scanplus Baskets Elchingen denselben Gegner zum zweiten Spiel am Samstag (19 Uhr) in der Brühlhalle.

Die Scanplus Baskets haben vor der zweiten Partie personelle Probleme. Neben dem bereits verletzten Marko Krstanovic (Bänderdehnung) gesellen sich Marko Jurica (steifer Nacken), Kristian Kuhn (geschwollenes Auge) und Brian Butler (Verletzung an der Bizepssehne) hinzu. Ein Einsatz am Samstag ist noch bei keinem Akteur sicher.

Beim 76:68-Erfolg der Oldenburger war Nigel Pruitt der überragende Mann. Der US-Amerikaner traf sieben seiner insgesamt 13 Würfe aus dem Feld und konnte mit 20 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double verbuchen. Den ehemaligen Bundesliga-Akteur Philipp Zwiener hatte Elchingen über die gesamte Partie unter Kontrolle. Bitter war aber, dass Zwiener mit seinem Dreier zum 73:68 exakt 57 Sekunden vor Schluss für die Vorentscheidung sorgte.

Elche-Headcoach Boris Kurtovic gibt für Spiel zwei die Marschroute vor: „Wir müssen sowohl in der Defensive als auch in der Offensive besser spielen und vor allem unsere Würfe treffen. Dazu müssen wir die letzten fünf Spielminuten besser zu Ende bringen.“ Nach der Pleite in der ersten Partie dürfen sich die Elche keine weitere mehr erlauben. Somit ist das anstehende Heimspiel für die Baskets entscheidend.