Enger Terminplan

Für das Team Ehingen Urspring um Aufbauspieler Maxi Eisele können in den Playoffs sieben weitere Heimspiele in der Längenfeldhalle dazukommen.
Für das Team Ehingen Urspring um Aufbauspieler Maxi Eisele können in den Playoffs sieben weitere Heimspiele in der Längenfeldhalle dazukommen. © Foto: Dave Stonies
FLORIAN ANKNER 04.02.2016
Sollten das Team Ehingen Urspring in den Playoffs das Heimrecht haben, kommen auf die Mannschaft bis zu sieben weitere Heimspiele in acht Wochen dazu. Überschneidungen sind dabei nicht ausgeschlossen.

Die Saison für das Team Ehingen Urspring könnte bislang kaum besser laufen. Fünf Spieltage vor Ende der regulären Saison führen die Ehinger in der zweiten Basketball Bundesliga ProB die Tabelle an und haben nach dem Sieg gegen die Licher BasketBären auch den Einzug in die Playoffs bereits perfekt gemacht. Mit einem Sieg am kommenden Wochenende gegen die Dresden Titans könnte der Mannschaft um Trainer Domenik Reinboth auch ein weiterer wichtiger Schritt gelingen. Verlieren die Baskets aus Elchingen bei den Saarlouis Royals, so ist den Ehingern ein Platz unter den besten vier Mannschaften in der Südstaffel nicht mehr zu nehmen. Dadurch ist ihnen das Heimrecht bei den Playoffs auch sicher. Bedeutet: In jeder Runde, die die Steeples erreichen, haben sie bis zu zwei Heimspiele.

Eine genaue Vorhersage, wann die Spiele sind, ist schwer zu machen, denn erst beim Erreichen der jeweiligen Runde - inklusive Gegner - entscheidet sich, wann die Spiele ausgetragen werden. Das führt dazu, dass das Team Ehingen Urspring teilweise erst wenige Tage vorher Bescheid weiß, wann es spielt. Dann kann es für Teammanager Nico Drmota und seine Truppe im Hintergrund stressig werden. "Es kann sein, dass wir am Sonntag erfahren, dass wir am Dienstag ein Heimspiel haben", so Drmota. Doch mit den Jahren hätte sich bei den Helfern ein gewisser Rhythmus eingestellt, sodass sie auch binnen weniger Tage die Heimspiele stemmen können. "Irgendwie geht es immer", sagt Drmota und lacht.

Sollten die Steeples bis ins Finale der Playoffs kommen, würden bis zu sieben Heimspiele auf die Mannschaft zukommen. Dabei kann es auch zu Überschneidungen mit anderen Sportarten kommen, wie dem Handball. Doch vor Spielverlegungen der Bezirksliga-Handballer der TSG Ehingen hat Abteilungsleiter Alexander Seewald keine Bedenken. "Ich kann mich nicht erinnern, dass es zuletzt immer Verlegungen gab", so Seewald. Zudem seien an den Wochenenden keine weiteren Sportarten in der Längenfeldhalle aktiv, daher ist er der Ansicht, dass es keine großen Zeitprobleme geben wird. Zur Not würde auch ein Ausweichen auf die Wenzelsteinhalle in Betracht kommen. Wie beim Neujahrsturnier im Tischtennis des SC Berg.

Auch Drmota hat keine Bedenken, dass es Überschneidungen mit den Handballern geben wird. "Wir haben vorsorglich vor der Saison schon gewisse Termine in der Längenfeldhalle geblockt." Dies möglich macht der Rahmenspielplan des Basketballverbandes, der bereits die Termine der einzelnen Spiele festgelegt hat, jedoch immer mit einem variablen Aspekt. So können die einzelnen Mannschaften bei den Spielen am Wochenende entscheiden, ob sie am Samstag oder Sonntag spielen wollen. Um einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können, stehen die Steeples im Kontakt mit der Stadt, dem Hausmeister und den Handballern. "Sobald wir Gewissheit haben, setzen wir uns mit allen in Verbindung", so Drmota.

Sollte das Team Ehingen Urspring am Ende der regulären Saison unter den ersten vier Mannschaften der Liga stehen, spielen sie im Achtelfinale der Playoffs - die im Modus Best of Three, ausgetragen werden - am Wochenende 19./20. März in der Längenfeldhalle. Sollte es zu einem dritten Spiel kommen, wäre dies am Sonntag, 3. April.