Pro B Elchinger Basketballer stehen im Playoff-Viertelfinale

Elchingen / seb 19.03.2018

Die Baskets Elchingen können ganz entspannt abwarten, auf wen sie im Playoff-Viertelfinale treffen. Denn während das Team von Trainer Dario Jerkic mit einem 100:73-Erfolg bei den Itzehoe Eagles das 2:0 in der Best-of-Three-Serie perfekt gemacht hat, müssen Bochum und Frankfurt nachsitzen. Die Entscheidung, welches der beiden Teams am Samstagabend (19 Uhr) in der Brühlhalle im ersten Viertelfinale die Elche herausfordern darf, fällt heute Abend im entscheidenden dritten Spiel in Bochum.

Wie überlegen die Elchinger den Eagles waren, zeigt der Umstand, dass alle acht Viertel der beiden Partie gewonnen wurden und Itzehoe nicht einmal in Führung gehen konnte. „Wenn man einen Gegner wie Elchingen hat, muss man anerkennen, dass der Gegner einfach besser ist“, sagte Eagles-Coach Pat Elzie. Trotz der Überlegenheit in beiden Partien sprach Jerkic von einem Fight gegen die Gastgeber. 

Die waren vor 700 Zuschauern im heimischen Sportzentrum Am Lehmwohld  allerdings von Beginn an auf verlorenem Posten. Dass Elchingen die 750 Kilometer lange Fahrt bereits am Freitag auf sich genommen hat, zahlte sich aus. Aufgeweckt und frisch starteten die Gäste in Schleswig-Holstein gut ins Spiel und führten nach zehn Minuten mit 25:15. Wie bereits in der ersten Partie beim 99:64 bestraften die Elchinger jeden Fehler des Gegners eiskalt und bauten bis zur Halbzeit die Führung auf 50:36 aus.

Anders als noch vor einer Woche gab sich Itzehoe dieses Mal in Hälfte zwei nicht auf, konnte aber den Hauptrundensieger nie ernsthaft in Bedrängnis bringen. Auch, weil Würfe wie der von Filmore Beck ihr Ziel fanden, der aus neun Metern Entfernung mit der Schlusssirene des dritten Viertels traf.

Als dann im letzten Durchgang  Hayden Lescault, der bereits im zweiten Viertel mit elf Punkten innerhalb von drei Minuten auffiel, erneut heiß lief, war die Partie endgültig gelaufen. Innerhalb von 112 Sekunden traf der 25-Jährige vier Dreier und sorgte damit für die klare 90:62-Führung. 44 Sekunden vor dem Ende der Partie machte Karlo Rozic aus der Distanz die Hundert voll und sorgte für den Schlusspunkt der Serie, deren einziger Wermutstropfen die Knöchelverletzung von Beck ist, der kurz vor dem Ende der Partie vom Feld musste. Ob der 26 Jahre alte Amerikaner rechtzeitig für das Viertelfinale fit wird, ist fraglich.

Für Elchingen spielten: Lescault 29, Beck 14, Kuhn, Krstanovic je 10, Butler, Vucica je 8, Alispahic, Fekete je 6, Graves, Petric, Rosic je 3.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel