Basketball Basketball-Playoffs: Morgan und Hobbs sind Ulms Säulen

Raymar Morgen (am Korb).
Raymar Morgen (am Korb). © Foto: Eibner
Ulm / hel 09.05.2017
Die Playoffs erfordern fitte Spieler. Gut, dass Ulms versierter Guard Braydon Hobbs in Spiel eins wieder einsatzfähig war.

Bei einem intensiven Schlagabtausch wie im ersten Playoff-Duell zwischen den Basketballern aus Ulm und Ludwigsburg, kommt es sehr auf die Kondition und Physis der Spieler an. Pro Mannschaft ist ein Spieler nach Verletzung zurückgekehrt. Bei den Basketballern von Ratiopharm Ulm war es der zuletzt am Daumen verletzte Braydon Hobbs, der so gut gespielt hat, dass ihn Thorsten Leibenath nicht auswechseln wollte. Der für blinde Pässe bekannte Guard hatte beim 93:96 eine zehn Minuten längere Einsatzzeit wie Kapitän Per Günther, der 17 Minuten gespielt hat. Hobbs kam auf 18 Punkte (sechs Dreier) und sechs Assists, Günther auf zwei Punkte und die Hälfte an Korbvorlagen. Gefehlt hatte im Ulmer Team wegen einer schweren Daumenverletzung Da’Sean Butler und der langzeitverletzte Center Tim Ohlbrecht. „Ausfallversicherung“ Casey Prather, der seine Oberschenkelprobleme auskuriert hat, brachte sich mit zehn Punkten ein. Eine Bank war Raymar Morgan (21 Punkte). Karsten Tadda ist in dieser Serie mit 68 Spielen übrigens der erfahrenste Playoff-Akteur.

Bei Ludwigsburg feierte Chad Toppert ein gutes Comeback nach einer Auszeit wegen Rückenproblemen. Er feuerte bei zwölf Punkten vier Dreier ab und steigerte damit die Offensivqualität der Riesen. Guard Tekele Cotton und Flügelspieler Kelvin Martin scheinen auch beim zweiten Spiel morgen (20.30 Uhr) noch nicht einsatzfähig.