Bei den meisten läuft es richtig gut

Kristian Kuhn arbeitet nach einer Verletzung in Cuxhaven an seinem Comeback in der Pro A. Archivfotos
Kristian Kuhn arbeitet nach einer Verletzung in Cuxhaven an seinem Comeback in der Pro A. Archivfotos
SASCHA BURGER 21.02.2012
Knapp zehn Monate nach der Pro-B-Meisterschaft haben alle Steeples, die Ehingen nach dem Aufstieg verließen, ihren Platz in ihrem neuen Team gefunden. Bei den meisten läuft es dabei auch richtig gut.

Mario Blessing: Der Fan-Liebling und letztjährige Urspringer Abiturient kommt klasse klar an der University of Southern Carolina Upstate. Mit fast 24 Minuten Spielzeit pro Partie ist der BWL-Student absoluter Leistungsträger bei den "Spartans" und damit auch gleichzeitig einer der aktivsten Deutschen Spieler in der Amerikanischen College-Liga. Seine überschaubaren Statistik-Werte von fünf Punkten und zwei Assists pro Spiel geben nur sehr bedingt wieder, wie gut sich der Ex-Steeple im Heimatland des Basketballs präsentiert.

Fabian Böke: Böke stieß während der Aufstiegssaison zu den Steeples, bei denen er bereits als Urspringschüler spielte. Nach großen Verletzungssorgen am College fand der 2,07-Meter-Schlacks dann in vergangenes Jahr in Ehingen wieder in den Basketballsport. Diese Saison beweist Böke beim Pro-B-Team SC Rist Wedel (Hamburg), wie viel Talent in ihm steckt. 14 Punkte, acht Rebounds und einen Block zimmert er pro Spiel in den Statistikbogen. Zum Vergleich: in der Ehinger Meistersaison kam der Power Forward auf fünf Punkte und vier Rebounds pro Spiel. Mit Wedel kämpft er, derzeit auf Rang neun der Nord-Pro-B, um den Einzug in die Playoff-Runde.

Gianluca Raebel: Der Guard der bei den Steeples vergangenes Jahr stets von der Bank kam, spielt wie Böke immer noch in der Pro B. Beim TV Langen trägt er mehr Verantwortung, darf mehr werfen, hat aber im Vergleich zur Ehinger Saison nicht unbedingt eine Leistungssteigerung gezeigt. Seine Wurfquote fiel im Vergleich zur Meistersaison von 52 Prozent auf 35 Prozent. Trotzdem ist der Wirtschaftsingenieurs-Student mit seinen "Giraffen" in der Süd-Division der Pro B auf dem siebten Tabellenrang und damit voll auf Playoff-Kurs.

Marian Schick: Der bullige Centerspieler langt diese Saison für Hanau, ebenfalls in der Pro-B-Süd, richtig zu. Mit zehn Punkten und sechs Rebounds pro Spiel hat er seine statistischen Leistungen aus der vergangenen Saison für die Steeples direkt verdoppelt. In den kommenden Wochen darf sich Schick auch noch auf die Playoffs freuen: Seine Mannschaft lieg auf Tabellenrang sechs in den Playoff-Rängen.

Ruben Spoden: Der Power Forward und letztjährige Playoff-Held spielt heuer ausschließlich für die Walter Tigers Tübingen in der Basketball Bundesliga, nachdem er vergangene Saison mit einer Doppellizenz auch für die Steeples auf Korbjagd ging. Der 2,04-Meter-Flügelspieler wird diese Saison bei den Tigers in fast jedem Spiel eingesetzt und weiß in knapp neun Minuten Spielzeit auch zu überzeugen: Gegen Braunschweig legte Spoden in 14 Minuten elf Punkte und sechs Rebounds auf und traf dabei jeden seiner drei Drei-Punkte-Würfe. Für seine Mannschaft läuft es dazu besser als erwartet. Nachdem viele Experten Tübingen vor der Saison als Abstiegskandidat angesehen hatten, stehen die Tigers derzeit auf Tabellenrang elf und damit auch noch in Reichweite zu den begehrten Playoff-Plätzen.

Kristian Kuhn: Der 2,09-Meter Centerspieler tritt heuer gegen Ehingen in der Pro A mit den Cuxhaven Bascats an. Nach einer schweren Knieverletzung zum Saisonbeginn arbeitet Kuhn derzeit an seinem Comeback auf dem Parkett.

Tobias Korndoerfer: Der 75 Kilogramm leichte 2,02-Meter-Schlacks blieb in der Pro B Süd und schloss sich dem TSV Breitengüßbach an. Dort darf sich Korndoerfer über gut 20 Minuten Spielzeit pro Begegnung, sieben Punkte und fünf Rebounds pro Spiel, sowie, nach aktuellem Stand, über die Playoff-Teilnahme seiner Mannschaft auf Tabellenrang acht freuen.

Tim Lang: Den Australischen Centerspieler zog es wieder zurück in seine Heimat. Bei den Melbourne Tigers spielt Lang mit nur vier Minuten Einsatzzeit pro Spiel allerdings eine sehr überschaubare Rolle in der ersten Liga in "Down Under".

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