Basketball Begabter Neuzugang

Gavin Schilling beim Dunking.
Gavin Schilling beim Dunking. © Foto: MSU Athletic Communications
swp 30.06.2018

Der zweite Neuzugang innerhalb von fünf Tagen: Nach Dwayne Evans verpflichtet Ratiopharm Ulm nun Gavin Schilling von der Michigan State University. Der 22-jährige Power Forward erhält vom Basketball-Bundesligisten einen Vertrag über zwei Jahre.

In Ulm unterschreibt Schilling sein erstes Profi-Engagement. „Ich habe mich für Ulm entschieden, weil ich mich im Süden wohlfüle“, sagte der gebürtige Münchner, der auch auf der Wunschliste einiger anderer Bundesligateams stand: „Außerdem bin ich ein Fan von Thorsten Leibenaths System – ich denke, da passe ich sehr gut rein.“

Ulms Cheftrainer Thorsten Leibenath äußerte sich über Schilling begeistert: „Gavin ist ein sehr athletischer Spieler, der ein gutes Pick-and-Roll-Spiel hat. Außerdem ist er ein talentierter Rebounder, der die Erfahrung von vier College-Jahren auf höchstem Niveau mitbringt“.

Seine Kindheit verbrachte Schilling in Frankreich (1995 bis 2003) und schließlich in den USA (2003 bis 2010). Anschließend ging er nach Deutschland. Dort gewann Schilling 2011 mit der Urspringschule die JBBL-Meisterschaft (27 Punkte pro Spiel/ 16 Rebounds pro Spiel) und nahm mit dem deutschen U18-Nationalteam am Albert-Schweitzer-Turnier (2012) teil. Schon damals hinterließ er einen bleibenden Eindruck bei Coach Leibenath, der beim JBBL-Finale in Ludwigsburg auf ihn aufmerksam wurde.

Allerdings kehrte der 2,06 Meter große Athlet für sein letztes High School Jahr wieder in die USA zurück und erhielt 2013 ein Stipendium an der Michigan State University. Mit der Universität, an der auch Ex-Ulmer Raymar Morgan spielte, stand Schilling 2015 im Halbfinale der NCAA-Meisterschaft und gewann zweimal das Turnier der Big Ten Conference.

Nachdem Schilling die Saison 2016/17 aufgrund einer Knieverletzung verpasste, kam er in seiner Abschlusssaison für Michigan State in knapp zehn Minuten Einsatzzeit auf lediglich 2,9 Punkte und 3,4 Rebounds pro Partie. Für Leibenath gilt es nun, den Neuzugang an den europäischen Spielstil zu gewöhnen.

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