In der Basketball-Bundesliga ist Ratiopharm Ulm mit einem 85:73-Heimsieg gegen Bonn ins Jahr 2020 gestartet und bleibt damit an den Playoff-Plätzen dran. Erfolgreichster Werfer der Hausherren war einmal mehr Zoran Dragic mit 25 Punkten.

Allerdings tat sich das Team von Trainer Jaka Lakovic gegen den Tabellenvorletzten lange Zeit schwer. Nach einem ausgeglichen ersten Viertel gelang es den Ulmern im zweiten Durchgang erstmals, sich entscheiden abzusetzen. Bis zum 28:28 haperte es bei den Hausherren vor allem mit der Treffsicherheit aus der Distanz. Als dann die Dreier fielen, gelang es den Ratiopharm-Akteuren, sich bis zur Pause auf 48:35 abzusetzen.

Ulmer verschlafen Start in die zweite Hälfte

Den Start in die zweite Spielhälfte verschliefen Dragic und Co. dann vollkommen. Es dauerte gerade einmal 2:46 Minuten bis Bonn zum 48:48-Ausgleich kam. Anschließend gingen die abstiegsbedrohten Gäste sogar in Führung (53:50). In den ersten sechs Minuten des dritten Viertels kassierte Ulm einen 2:20-Lauf und lag mit 50:55 zurück.

Dann übernahm Dragic die Verantwortung und hatte mit acht Punkten einen erheblichen Anteil am 11:0-Lauf, mit dem die Ulmer das Momentum wieder auf ihre Seiten zogen und zu Beginn des letzten Viertels mit 63:59 führten.

Solide Defensive sichert den Sieg

In den letzten zehn Minuten zeigten die Hausherren in der Abwehr eine solide Leistung, dank der sie sechs Minuten vor dem Ende wieder zweistellig in Front lagen (71:60). „Ulm hat am Ende die Big Plays gemacht“, sagte Gäste-Coach Thomas Päch, dessen Team am Ende den Hausherren nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten. Der Erfolg von Ratiopharm Ulm war zwar hart erarbeitet, ging aber vollkommen in Ordnung.

Übler Sturz von Grant Jerrett

Eine Schrecksekunde hatten die Ulmer noch zu überstehen, als Grant Jerrett nach einem unsportlichen Foul übel auf dem Rücken landete und liegen blieb. Nach kurzer Zeit konnte er aber wieder aufstehen und vom Feld laufen.

Weiter geht es am kommenden Sonntag mit dem Pokal-Halbfinale daheim gegen Oldenburg.