Bamberg Bayern siegt im Gipfeltreffen bei Meister Bamberg

Bamberg / SID 14.04.2014
Die Bayern-Basketballer haben bei den Brose Baskets Bamberg mit 76:75 gewonnen. Damit hat München gute Chancen, als Erster in die Playoffs zu starten.

Bayern München hat in der Basketball-Bundesliga den wohl entscheidenden Schritt Richtung Hauptrundensieg gemacht. Der Spitzenreiter gewann bei Meister Brose Baskets Bamberg 76:75 (34:40) und setzte sich damit vom zuvor punktgleichen Verfolger ab. Durch den Erfolg haben die Münchner (50:8) bei fünf ausstehenden Spielen zwei Zähler Vorsprung auf Bamberg (48:10) sowie den besseren direkten Vergleich in der Tasche. Die Bayern haben es selbst in der Hand, sich den Heimvorteil für die gesamten Play-offs zu sichern.

Bamberg hatte vor 6800 Zuschauern leichte Anlaufschwierigkeiten. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kamen die Franken besser ins Spiel und setzten sich mit einem 13:2-Lauf ab. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Münchner zunächst Probleme. Doch das Team von Trainer Svetislav Pesic kämpfte sich zurück. Ende des dritten Viertels gingen die Bayern wieder in Führung (56:55) und lagen zweieinhalb Minuten vor dem Ende scheinbar sicher vorn (76:68). Bamberg verkürzte in der heißen Schlussphase, kam bis auf einen Punkt heran und hatte in letzter Sekunde die Siegchance, doch Jamar Smith legte den entscheidenden Ball vorbei.

Derweil haben sich die EWE Baskets Oldenburg als viertes Team für die Playoffs qualifiziert. Der viertplatzierte Vizemeister mühte sich zu einem 83:75 (33:35) gegen die s.Oliver Würzburg und kann nicht mehr von einem der ersten acht Ränge verdrängt werden. Zuvor hatten sich bereits München, Bamberg und Alba Berlin das Ticket für die Meisterrunde geholt. Der Pokalsieger aus Berlin hatte bereits am Freitag 93:67 (41:36) gegen die Baskets Bonn gewonnen und seinen dritten Tabellenplatz gefestigt.

Den Walter Tigers Tübingen gelang beim überraschend deutlichen 104:64 (48:34) gegen die Artland Dragons ein wichtiger Sieg im Kampf gegen den Abstieg. Für den Vorletzten war es der erste Erfolg nach zwei Niederlagen. Tübingen besserte seine Bilanz auf 14:44 auf, bleibt aber akut gefährdet. Schlusslicht Rasta Vechta (10:48) unterlag bei seiner zwölften Pleite in Serie Phoenix Hagen 67:75 (36:39).

Ratiopharm Ulm ist als Siebter dank eines glücklichen 81:79-Heimsiegs gegen die Phantoms Braunschweig ebenso wie die MHP Riesen Ludwigsburg (82:76 in Bremerhaven) weiter auf Playoff-Kurs.

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