Frankfurt Bayern-Coach Pesic mit forschen Tönen

Bayern-Coach Svetislav Pesic prophezeit seinem Team eine goldene Zukunft.
Bayern-Coach Svetislav Pesic prophezeit seinem Team eine goldene Zukunft. © Foto: Eibner
Frankfurt / DPA/EB 07.04.2014
Bayern München beweist im Topspiel in Ulm seine Klasse und bleibt Tabellenführer der Basketball-Bundesliga. Berlin steht vorzeitig in den Playoffs.

Das Starensemble des FC Bayern München hat im Topspiel bei Ratiopharm Ulm seine Muskeln spielen lassen und die Tabellenführung in der Basketball-Bundesliga verteidigt. In der Neuauflage des Pokal-Halbfinals revanchierten sich gestern die Bayern vor der Rekordkulisse von 6200 Zuschauern mit dem 70:59 (33:33) für die Niederlage vor Wochenfrist und zogen dank des ersten Sieges in Ulm mit 48:8 Zählern wieder am punktgleichen Meister Brose Baskets Bamberg vorbei. "Das war eine perfekte Defensivleistung. Die Art und Weise des Auftritts gibt viel Selbstbewusstsein", lobte Bayern-Coach Svetislav Pesic.

In der umkämpften Partie konnten sich die Münchner erst gegen Ende des dritten Viertels etwas absetzen, brachten den Erfolg in der Schlussphase aber sicher nach Hause. "Wir wussten, dass wir nur mit einer ähnlich guten Defensivleistung wie in der Europa League in der Bundesliga erfolgreich sein können", stellte Pesic zufrieden fest und fügte hinzu: "Wir werden in Zukunft die beste Mannschaft sein, die jemals in der Bundesliga gespielt hat."

Der Primus ist damit für das Gigantenduell mit dem Rivalen aus Bamberg am kommenden Sonntag gewappnet. Die Franken hatten sich am Vortag zu einem 81:72 bei Phoenix Hagen gemüht. Die Gäste gewannen nach anfänglichen Schwierigkeiten erst in der zweiten Halbzeit die Oberhand. "Wir haben nach der Pause besser verteidigt und unsere Offensive gut organisiert. Das war letztlich der Unterschied", stellte Brose-Trainer Chris Fleming fest.

Gute Karten im Playoff-Rennen hat auch der Mitteldeutsche BC, der mit einem 105:74-Erfolg gegen den Vorletzten Tigers Tübingen den achten und letzten K.o.-Runden-Platz übernahm. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge war es für die Schwaben ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

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