München Bayern-Basketballer schlagen im ersten Finalspiel Berlin mit 88:81

Alba Berlin ärgerte sich über die Spielweise von Malcom Delaney. Foto: Eibner
Alba Berlin ärgerte sich über die Spielweise von Malcom Delaney. Foto: Eibner
München / DPA 10.06.2014
In der Finalserie der Basketball-Bundesliga stehen sich Bayern München und Alba Berlin noch ein paar Mal gegenüber. Die Serie dürfte sehr hitzig werden.

Bei schweißtreibenden 34 Grad in der Halle kühlten die Gemüter nach dem ersten Playoff-Finale um die deutsche Basketball-Krone nicht so schnell ab. Nach dem 88:81 (44:39)-Erfolg der Münchner gegen Alba Berlin flogen reichlich verbale Giftpfeile durch die Arena. Vor dem zweiten Duell der beiden Liga-Größen am Donnerstag (18.15 Uhr) sind die Hauptdarsteller auf Betriebstemperatur.

Auf einen freundschaftlichen Empfang dürfen sich die Münchner in der Hauptstadt nicht einstellen, dazu hatten zu viele Szenen aus Partie eins die Verantwortlichen bei Alba erzürnt - allen voran die 50 Freiwürfe, die Referee Boris Schmidt dem Gegner zusprach. "Das ist, glaube ich, das erste Mal in meinem Leben, dass ein Team so oft an die Linie durfte", klagte Alba-Trainer Sasa Obradovic.

Die Berliner warfen vor allem Malcolm Delaney Schauspielerei und den Unparteiischen Naivität vor. "Manche Dinge muss man sehen. Delaney macht Flopping, lässt sich fallen und bekommt das Foul", klagte Obradovic über den Amerikaner, mit 16 Punkten bester Werfer der Bayern. Angesprochen auf den Schwalben-Vorwurf wurde Delaney sauer und schimpfte Richtung Obradovic: "Er sagt seinen Spielern doch ganz klar, dass sie mir den Ellbogen jedes Mal ins Gesicht hauen sollen. Vor dem zweiten Aufeinandertreffen am Donnerstag ist also für reichlich Zündstoff gesorgt.

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