Basketball Basketballer können mit konkreter Planung des Sportzentrums beginnen

Neu-Ulm / CHIRIN KOLB 28.07.2015
Die Basketballer können sich an die Planung ihres Sportzentrums auf dem Gelände des ehemaligen Donaubads machen. Die Neu-Ulmer Stadträte haben ihnen eine Option auf das Grundstück eingeräumt.
Grundsätzlich hat sich der Neu-Ulmer Stadtrat schon in einer Klausur für einen Basketball-Campus auf dem Areal des alten Donaubads an der Donau ausgesprochen. Jetzt ist auch formal die erste Weiche gestellt. Der Verein Basketball Ulm/Neu-Ulm, der das Sportzentrum bauen will, erhält eine Option für ein Erbbaurecht auf dem Gelände.

Das knapp zwei Hektar große Grundstück gehört den Städten Ulm (75 Prozent) und Neu-Ulm (25 Prozent) und soll auch in deren Eigentum bleiben. Die Ulmer werden nachziehen und den Basketballern ebenfalls diese Option erteilen, sagte der Neu-Ulmer Kämmerer Berthold Stier im zuständigen Ausschuss des Stadtrats. Neu-Ulm mache den Anfang, denn „die Basketballer sollen nicht mehr monatelang in der Luft hängen“.

Da der Verein nun das Grundstück in Aussicht hat, kann er in die konkrete Planung einsteigen und bei Sponsoren und Verbänden um Geld für die Finanzierung des auf rund 11,5 Millionen Euro geschätzten Projekts werben. Vorgesehen sind drei Trainingshallen gerade auch für Jugendliche sowie Gebäude für Verwaltung, Fitness und Unterbringung der Sportler.

Stadträte aller Fraktionen legten Wert darauf, dass die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an ihrem Standort direkt neben dem geplanten Basketball-Zentrum abgesichert wird. Dieses Grundstück ist denn auch vom Erbbaurecht für die Basketballer ausgenommen.