Pro A Basketball: Talente der Orange Academy müssen Fehler minimieren

swp 09.12.2017

Tabellenzwölfter gegen Tabellen-14., vier Saisonsiege gegen drei, Trier gegen Ulm: Das pfälzisch-schwäbische Basketball-Duell morgen (17 Uhr) ist zu diesem Zeitpunkt der Saison für beide Seiten ein wichtiges. Denn in der Arena Trier treffen zwei Teams aufeinander, die ein Erfolgserlebnis aktuell gut gebrauchen können: Während die Orange Academy nach einem harten November-Programm vier Niederlagen in Folge auf dem Konto hat, ist Trier seit drei Spielen ohne Sieg – zuletzt verloren die Gladiators mit 76:84 in Ehingen.

Eine Negativserie, die die Moselstädter im Playoff-Rennen zurückgeworfen hat und auch für Danny Jansson überraschend kam.  „Trier hat viele erfahrene Spieler mit hoher Qualität“, warnt der Ulmer Coach, der sein Augenmerk in der Vorbereitung trotzdem mehr auf das eigene Team legt: „Wir haben zuletzt zu viele Fehler gemacht – vor allem defensiv. Insofern geht es darum, dass wir zunächst einmal selbst wieder besser spielen.“

In Trier gibt es nicht nur eine lange Bundesliga-Tradition – auch der jetzige Kader versprüht viel Erstliga-Flair. Coach Marco van den Berg arbeitete von 2011 bis 2013 in Bayreuth, und Jermaine Bucknor (117 Erstliga-Spiele) und Simon Schmitz (162) kommen allein auf mehr Profi-Einsätze als der gesamte Ulmer Kader. Trotz aller Qualität hakte es zuletzt vor allem defensiv (durchschnittlich 91 zugelassene Punkte in drei Spielen).