Tim Hasbargen hat den Sprung in die Basketball-Bundesliga geschafft. Der 24-Jährige wechselt vom Team Ehingen Urspring zu Rasta Vechta in den hohen Norden. Der Kapitän wird seinen Ex-Klub in guter Erinnerung behalten: „Ich bin sehr dankbar für die letzten zwei Jahre hier in Ehingen. Die Coaches haben mir hier die Chance gegeben, mich zu verbessern und mich auf die Bundesliga vorzubereiten.
Doch auch die Ehinger werden den Guard in guter Erinnerung behalten, nicht nur wegen seines Gamewinners gegen Schalke 04. Mit Hasbargen, der in der abgelaufenen Saison der effektivste Spieler im Pro-A-Team von Trainer Domenik Reinboth war, gelang in der Saison 2018/19 die Playoff-Teilnahme. In 28 Spielen erzielte der gebürtige Münchner dabei durchschnittlich 9,8 Punkte, legte 3,3 Assists auf und krallte sich 2,5 Rebounds. Werte, die er in der abgelaufenen Saison teilweise steigerte (11,4 Punkte, 2,7 Assists, 4,1 Rebounds). Dank diesen Leistungen empfahl sich Hasbargen, der vom Babson College nach Ehingen gekommen war, für ein Bundesliga-Engagement.

Vechta-Coach Päch und Hasbargen kennen sich

Bei Rasta Vechta schnupperte er bereits im Frühjahr rein. Bevor es für die Niedersachsen zum Titelturnier nach München gegangen ist, hatte Hasbargen unter Coach Pedro Calles mittrainiert. Der Spanier heuerte zwar inzwischen beim Liga-Konkurrent Hamburg Towers an, doch auch Nachfolger Thomas Päch ist von Hasbargens Qualitäten überzeugt: „Tim ist ein ganz, ganz toller Mensch, den ich schon aus der Zeit kenne, als ich noch den 1996er Jahrgang für den DBB betreut habe. In den letzten Jahren hat er sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist Schritt für Schritt nach vorne gekommen.“
Bei Rasta Vechta möchte sich Hasbargen, der einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, als Bundesligaspieler etablieren. „Ich will mich in der höchsten deutschen Spielklasse beweisen. Darüber hinaus möchte ich alles geben, um mit der Mannschaft an den Erfolg der letzten Jahre anzuknüpfen“, sagte der A2-Nationalspieler.