Paukenschlag bei Ratiopharm Ulm: Der Basketball-Bundesligist muss für die Saison 2020/21 mit deutlichen Etatkürzungen rechnen und hat daher die Spielerverträge seiner US-Importe Grant Jerrett und Derek Willis aufgelöst. Aufgrund der Corona-Krise sei der Klub zu massiven Sparmaßnahmen gezwungen, teilte Ratiopharm Ulm in einer Pressemitteilung am Freitagmittag mit. „Wir können nur ausgeben, was wir haben“, sagt Geschäftsführer Andreas Oettel darin.

Per Günthers Vertrag läuft aus

Bislang aufgelöst wurden die Verträge mit Grant Jerrett und Derek Willis. Ohnehin bereits ausgelaufen sind die Verträge von Tyler Harvey, Archie Goodwin, Thomas Klepeisz, Per Günther, Gavin Schiling, Max Ugrai und Seth Hinrichs. Trotz der wirtschaftlich angespannten Situation sei der Klub weiterhin in Gesprächen mit den Spielern. Automatisch verlängert hat sich indes der Vertrag von Christoph Philipps, der von seiner Ausstiegsoption bis zum 30. Mai keinen Gebrauch gemacht hat.
„Das ist kein leichter Schritt, der uns insbesondere nach den großartigen Tagen in München sehr schwerfällt“, sagte Geschäftsführer Dr. Thomas Stoll zu den Vertragsauflösungen. „Aber wir haben keine Wahl. Der Spielermarkt wird sich in diesem Sommer radikal ändern und ohne die für unseren Etat elementaren Zuschauereinnahmen können wir die laufenden Verträge nicht erfüllen.“