Basketball Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl lobt Ulms Ismet Akpinar

Ismet Akpinar darf sich auf zwei Länderspiele freuen.
Ismet Akpinar darf sich auf zwei Länderspiele freuen. © Foto: Langer / Eibner-Pressefoto
Ulm / Sebastian Schmid 06.11.2017
Bundestrainer Henrik Rödl hat Ismet Akpinar (Ratiopharm Ulm) für die beiden WM-Qualifikationsspiele Ende November nominiert. Dann spielt der 22-Jährige eine wichtige Rolle.

Bundestrainer Henrik Rödl und Ismet Akpinar hatten nach dem 81:74-Sieg von Ratiopharm Ulm gegen die Tigers Tübingen in der Paul-Horn-Arena einiges zu bereden. Bevor der Ulmer Aufbauspieler in den Team-Bus stieg und sich auf den Heimweg machte, standen die beiden beisammen und unterhielten sich. Dabei ging es sicher auch um das Nationalmannschaftszeitfenster Ende November, in dem die deutsche Mannschaft während des laufenden Spielbetriebs in der WM-Qualifikation auf Georgien (24. November) und Österreich (27. November) trifft. Am Freitag hatte Rödl seinen Kader bekannt gegeben und unter anderem Ismet „Izi“ Akpinar für das 19-köpfige Aufgebot nominiert.

Da aber die NBA-Spieler ohnehin nicht dabei sein werden und voraussichtlich auch die Euroleague-Teilnehmer von ihren Vereinen keine Freigabe erhalten, stehen Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Maodo Lo (Bamberg) nicht zur Verfügung. Auf Akpinar wird im Aufbau also viel Verantwortung zukommen. Der Bundestrainer traut dem Ulmer Neuzugang aber eine größere Rolle zu. „Er ist einer, dem die Zukunft gehört“, sagte der 48-Jährige: „Izi ist ein unglaublich harter Arbeiter. Ich erwarte sehr viel von ihm.“

Nach seinem überraschend schnellen Aufstieg im Trikot des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) und seiner ersten EM-Teilnahme dürften die beiden Länderspiele zu einer weiteren Bewährungsprobe für den 15-fachen Nationalspieler werden. Davon, was Akpinar in dieser Runde bislang gezeigt hat, ist Rödl angetan: „Er spielt seit Wochen auf sehr hohem Niveau.“

Gegen Tübingen konnte der 22-Jährige allerdings nicht an die starke Leistung von vergangener Woche gegen Bremerhaven anknüpfen, als er 19 Punkte erzielte. In 15 Minuten Einsatzzeit gelang ihm im Derby kein Punkt, dafür unterliefen ihm drei Ballverluste.