Geschäftsführer Marko Pesic von den Basketballern des FC Bayern will erst dann mit der neuen Bundesliga-Saison beginnen, wenn wieder Fans in die Halle dürfen.
Die Münchner werden „alles dafür tun, dass der Start möglichst erst dann erfolgt, wenn uns auch wieder Zuschauer im Audi Dome unterstützen können“, sagte er in einer Mitteilung auf der Homepage des Noch-Meisters.
Die Bayern waren beim Finalturnier in der eigenen Halle im Viertelfinale ausgeschieden und konnten ihren Meistertitel nicht erfolgreich verteidigen. Überlegungen, zumindest wenige Zuschauer zum Endspiel am 28. Juni in die Halle zu lassen, wurden von der Politik verworfen.
Der 43 Jahre alte Pesic kündigte an, den Audi Dome auf die Ansprüche in der Corona-Zeit anzupassen. „Die Halle wird im Sommer baulich entsprechend vorbereitet, und dank unserer Erfahrungen beim Final-Turnier in punkto Hygiene- und Sicherheitskonzept werden wir hier auch im Sinne der Fans gerüstet sein“, sagte er.
Der frühere Nationalspieler nannte das frühe Aus beim Heim-Turnier eine „krachende sportliche Niederlage“ und die gesamte Saison mit enttäuschenden Vorstellungen in Liga, Euroleague und Pokal einen „Rückschlag“. Zugleich räumte er wie tags zuvor schon Sportdirektor Daniele Baiesi ein, dass dem Team „eine gewisse Chemie“ gefehlt hatte. „Diesen Planungsfehler müssen wir uns selbst ankreiden.“
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