Basketball Bangen um Spielmacher bei Ratiopharm Ulm geht weiter

Thomas Gotthardt 24.12.2016

Zweimal der FC Bayern München, dazu eine Portion Göttingen – das Programm der Ulmer Bundesliga-Basketballer  über die kommenden Festtage ist knackig. Am kommenden Montag (19 Uhr) tritt der Tabellenführer in der Punktrunde beim FC Bayern an (live bei Sport 1). Am 30. Dezember folgt das letzte Heimspiel des so erfolgreichen Jahres 2016 gegen die BG Göttingen (18 Uhr/Ratiopharm-Arena). An diesem Tag werden in München auch die Qualifikationsbegegnungen für das Pokal-Final-Four ausgelost. Am 4. Januar 2017  (20 Uhr) geht es zu Hause wieder gegen die Korbjäger von der Isar, dann in der Runde der letzten 16 Mannschaften im Eurocup.

Freie Tage gibt es bis auf Weiteres nicht für die  Ratiopharm-Korbjäger, zu dicht  liegen die Termine, zu ehrgeizig ist die Mannschaft, um sich von weihnachtlicher Stimmung vom Weg abbringen zu lassen.  Tabellenplatz eins soll schließlich nicht eine kurze Momentaufnahme gewesen sein, sondern  von gewisser Dauer.

Ob  am Montag im Audi-Dome  Per Günther  wird auflaufen können, ist noch offen. Der Spielmacher fehlte zuletzt gegen Würzburg wegen eines Problems  mit dem Nacken. Das war aber auch nicht so schlimm, weil Braydon Hobbs den deutschen Nationalspieler glänzend vertrat. Gut möglich, dass der Coach erst am Spieltag entscheiden wird, ob Günther zum Einsatz kommen wird.

Ulm im Audi-Dome?  Das steht  unter keinem sonderlich guten Stern.  Von den fünf Bundesliga-Partien seit 2011, zumeist um die Jahreswende, konnten die Leibenath-Schützlinge nicht eine
Begegnung gewinnen.

„Dass wir noch nie in München gewonnen haben, hat sicher nichts mit dem Zeitpunkt zu tun, sondern liegt daran, dass Bayern bisher immer besser war. München ist auch dieses Jahr eine Topmannschaft und meines Erachtens der größte Konkurrent Bambergs“, sagte Thorsten Leibenath: „Davon sollten wir uns aber nicht einschüchtern, sondern eher motivieren lassen, um dieses Jahr unsere Bilanz in München aufzubessern.“