Ulm Auch Chris Babb verlässt Ratiopharm Ulm

Chris Babb verlässt Ratiopharm Ulm.
Chris Babb verlässt Ratiopharm Ulm. © Foto: Eibner-Pressefoto
Ulm / swp 05.07.2017
Der nächste Abschied von Ratiopharm Ulm: Nach knapp zwei Jahren verlässt Chris Babb die Ulmer Basketballer und geht zu Lokomotiv Kuban. Das teilte der Verein mit.

Mit Chris Babb steht nun der nächste Abgang der Ulmer Basketballer fest. Der US-Shooting Guard wechselt nach zwei Jahren in Ulm nun zum EuroCup-Teilnehmer Lokomotiv Kuban, das teilte der Verein am Mittwoch mit. Bei dem russischen Verein unterschreibt Babb wohl einen Zweijahresvertrag und trifft dort auf den Ex-ALBA-Trainer Sasa Obradovic.

„Ein toller Mensch und Spieler verlässt uns leider. Das war abzusehen. Seine positive Art wird uns fehlen“, kommentiert Manager Thomas Stoll den Wechsel. Wie schon Raymar Morgan, Augustine Rubit und auch Braydon Hobbs hatte der NBA-erfahrene Babb seinen Marktwert in Ulm enorm gesteigert. Sein Wechsel sei deshalb zwar schmerzlich aber nicht überraschend, so der Verein.

Abschied kam nicht überraschend

„Es war leider absehbar, dass wir Chris nicht noch eine Saison in Ulm sehen werden. Er ist Zweiter bei der MVP Wahl geworden und hat regelmäßig herausragende Leistungen für uns abgerufen, da ist es kaum verwunderlich, dass er von den finanzstärksten Teams Europas umworben wurde. Wir wünschen ihm für seine Zukunft viel Erfolg und alles Gute“, sagt Headcoach Thorsten Leibenath.

Mit 100 versenkten Dreiern knackte Babb als einziger BBL-Spieler in die Hauptrunde die magische 100er-Grenze. Babb hatte schon unmittelbar nach der Saison seinen Abgang angedeutet: „Ich hatte eine großartige Zeit in Ulm, während der ich viele außergewöhnliche Menschen kennengelernt habe, die ich nie vergessen werde“, hatte er damals gesagt.