Der Macher von Alba Berlin schwor seine Basketballer direkt auf die nächste Aufgabe ein, nachdem der Traum vom historischen Viertelfinaleinzug geplatzt und das Aus in der Euroleague Realität geworden war. Es bleiben nicht einmal 48 Stunden, ehe für den Titelverteidiger das Pokal-Halbfinale ansteht.

Die Erlebnisse des Vorabends schwirrten den Spielern noch in den Köpfen herum, als es gestern für den Alba-Tross zum Top Four in Oldenburg ging. Die Gedanken kreisten um das 64:73 im entscheidenden letzten Spiel der Top-16-Runde gegen Maccabi Tel Aviv. Mit einem Sieg hätten es die Berliner als erste deutsche Mannschaft in die K.o.-Phase der Königsklasse geschafft. Entsprechend geknickt waren alle Beteiligten, doch bei aller Enttäuschung überwog der Stolz. "Wir haben einen großartigen Job gemacht. Wir hatten einen Teamspirit und haben um jeden Ball gekämpft", lobte Alba-Coach Sasa Obradovic. Was in der Mannschaft steckt, kann sie an diesem Wochenende beweisen. Heute (17 Uhr) geht es im ersten Halbfinale des BBL-Pokals gegen Bundesliga-Spitzenreiter Bamberg. Gastgeber Oldenburg und Bonn (20 Uhr) bestreiten das zweite Halbfinale. Das Finale am Sonntag (14 Uhr) wird live im ZDF ausgestrahlt.