Gute Nachricht für Basketball-Fans: Die Basketball-Bundesliga will die Saison 2019/2020 trotz der Coronavirus-Pandemie „ordentlich beenden“, wie es in einer Mitteilung der BBL-Pressestelle vom Montagabend heißt.

Anders als zuvor die Topligen im deutschen Handball, Eishockey und Volleyball entschieden sich die 17 Clubs und die BBL-Spitze mehrheitlich gegen ein sofortiges Ende der derzeit unterbrochenen Spielzeit. Stattdessen wollen zehn Vereine den Spielbetrieb wieder aufnehmen, sobald die Politik dies erlaubt.

Genauer Modus der Basketball-Bundesliga mit Ulm wird noch festgelegt

Der genaue Modus soll in den kommenden Tagen ausgearbeitet werden. Sieben Clubs entschieden sich gegen eine Fortsetzung der seit Mitte März unterbrochenen Saison – für sie ist die Spielzeit beendet. Die Vereine hatten mit der Ligaspitze in einer knapp fünfstündigen Videokonferenz beraten. BBL-Geschäftsführer Stefan Holz hatte sich bereits zuvor für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen und auf einen großen Konsens gehofft.

Ratiopharm Ulm lag auf vor Unterbrechung auf 10. Platz

Vor mehr als sieben Wochen waren die bislang letzten Bundesligaspiele absolviert worden. Vor der Unterbrechung lag der amtierende Meister FC Bayern mit nur zwei Liga-Niederlagen an der Tabellenspitze, die Clubs hatten bis zu diesem Zeitpunkt zwischen 19 und 21 von 32 regulären Saisonpartien bestritten. Ratiopharm Ulm lag auf dem 10. Platz.

Diese zehn Klubs sind bei der BBL dabei

  • FC Bayern München Basketball,
  • MHP Riesen Ludwigsburg
  • Hakro Merlins Crailsheim,
  • Alba Berlin,
  • EWE Baskets Oldenburg
  • Rasta Vechta
  • Brose Bamberg
  • BG Göttingen,
  • Fraport Skyliners

Ende März hatte die Liga noch eine endgültige Entscheidung vertagt, nun gab es Klarheit. Auch die Fußball-Clubs der Bundesligen hoffen weiterhin noch auf eine Fortsetzung ihrer derzeit unterbrochenen Saison.