In der Gemeinschaftspraxis mit chirurgischem Schwerpunkt sind gerade die letzten Patienten nach Hause gegangen. Professor Johannes Lemke telefoniert mit einem Anästhesisten des Klinikums Langenau. Alle Eingriffe werden in der Gemeinschaftspraxis besprochen, doch die größeren Operationen finden in Langenau statt. „Hier haben wir eine Abteilung mit Belegbetten“, wie der Professor später erzählen wird. Dr. Karl-Heinz Vogler und Dr. Denis Pek besprechen derweil einzelne Patientenakten. „Wir tauschen uns zum Patientenwohl gerne aus. Es ist immer gut, eine zweite Meinung einzuholen“, sind sich die beiden Spezialisten einig.
Dr. Vogler sitzt am Schreibtisch seines freundlich wirkenden Behandlungsraums. Er erklärt das „ClosureFast“-Verfahren, um Krampfadern schnell und schmerzlos zu beseitigen. Als erste Praxis im Alb-Donau-Kreis habe man das Verfahren hier angewandt. „Es ist gigantisch, wie sich die Krampfadertherapie in den letzten 10 bis 15 Jahren verändert hat“, erklärt er. „Neue, deutlich weniger invasive Verfahren haben unsere Behandlungsmöglichkeiten ergänzt und bereichert. So können wir für jeden Patienten ein passendes Verfahren anbieten. Bei den minimal-invasiven endovenösen Operationen wird die Vene punktiert und bei 120 Grad schlichtweg thermisch zerstört. Eine kleine Sonde wird dabei in die Vene eingeführt. Diese misst den Venenwiderstand und auch die optimale Energie, um diese einfach und sicher zu veröden. Gerade bei Patienten, die man mit dem Venenstripping, aufgrund von Vorerkrankungen, nicht mehr operieren kann, ist dieser minimale Eingriff hervorragend.“
Eine weitere, minimal-invasive Methode bei mehrfach voroperierten Patienten ist die Schaumverödung. Mit einem Schaum, unter Ultraschall-Kontrolle appliziert, wird die Krampfader schlichtweg verödet. Narkose? „Im Gegenteil. Der Patient kann nach der schmerzfreien Injektion direkt nach Hause.“ Kleinere chirurgische Eingriffe unternehmen die Fachärzte in der Spezialpraxis. Für die größeren Operationen haben die Ärzte jeweils einen Tag pro Woche in der Klinik in Langenau eingeplant. Um den Patienten jederzeit zur Seite zu stehen, ist ein ausführliches Vorgespräch an der Tagesordnung. Den ambulanten oder stationären Eingriff nimmt anschließend der jeweilige behandelnde Arzt vor. „Für unsere operierten Patienten halten wir eine 24-Stunden-Bereitschaft vor“, wie der Venenspezialist abschließend erklärt.

Gemeinschaftspraxis Zeppelinstraße

Prof. Dr. med. Johannes Lemke,
Dr. med. Denis Pek,
Dr. med. Karl-Heinz Vogler

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Die Praxis für Venenheilkunde und Proktologie  bietet ein umfassendes operatives und nicht-operatives Behandlungskonzept.

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