Wallhausen Hobbymarkt, Alpakas und vieles mehr

Wallhausen / cis 02.10.2018

„Das wichtigste Ziel unserer Einrichtung ist, dass wir den Leuten vermitteln wollen, dass man durchaus auch daheim Leben kann. Auch wenn man alt ist, oder zum Beispiel durch einen Schlaganfall körperlich eingeschränkt ist“, erklärt Peter Dietz, Geschäftsführer des Wallhausener Pflegedienstes. Genau das sollen die Besucher am Mittwoch, 3. Oktober, von 14 bis 17 Uhr sehen. Denn da lädt der Seniorendienst zum jährlichen DS-Fest ein. Hier können sich Interessierte ganz unkompliziert zum Thema Pflege informieren.

Darüber hinaus ist an diesem Tag noch viel mehr geboten. So kommt die Familie Miessler aus Raboldshausen mit ihren Alpakas vorbei. Ab 14 Uhr öffnet im Zelt vor dem DS-Gebäude der „Hobbymarkt mit allerhand Sebstgemachtem“. Der Landfrauenverein Wallhausen sorgt mit Kaffee, Kuchen und Belegten dafür, dass keiner hungrig nach Hause gehen muss. Wer will, kann eine Runde im „Seniorenmobil“ drehen.

Darüber hinaus wird ein Messer- und Scherenschleifer vor Ort sein und es wird eine Thermomix-Präsentation geben. Für Oldtimerfans haben die Organisatoren auch ein ganz besonderes Highlight parat – den liebevoll restaurierten Ford Y Baujahr 1933 von Günter Schust aus Satteldorf. Für die musikalische Umrahmung ist somit auch gesorgt – Günter Schust ist nämlich nicht nur Oldtimerfreund, sondern auch leidenschaftlicher Musikant. Er wird die Besucher mit seiner steierischen Harmonika unterhalten. Ergänzt wird das musikalische Rahmenprogramm durch den DS-Chor, der altbekannte Melodien zum Besten gibt.

Was an diesem Tag aber wohl am wichtigsten ist: „Wir wollen den Besuchern vermitteln, welch große Vielfalt es an Möglichkeiten gibt, daheim und in unserer Einrichtung gepflegt zu werden“, sagt Peter Dietz. Auch wollen die Wallhausener das Bild, das viele vom Pflegeberuf haben, ändern. „Pflege bedeutet ja nicht nur, den ganzen Tag Bettpfannen zu leeren. Allein das Zwischenmenschliche kann einem so viel zurückgeben. Natürlich ist nicht jeder für diesen Beruf geeignet. Man braucht eine gewisse Leidenschaft und Empathie“, ist Dietz überzeugt.

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