Bietigheim-Bissingen SG BBM tritt in ungewohnter Umgebung an

Bietigheim-Bissingen / ANDREAS EBERLE 03.05.2014
Mit einem Heimsieg gegen den TV Großwallstadt wollen die Zweitliga-Handballer der SG BBM Bietigheim einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg machen. Spielort ist am Samstag (20 Uhr) die EgeTrans Arena.

Nach der verpatzten Premiere der SG BBM Bietigheim in der Vorsaison, die mit einer 29:31-Niederlage gegen Saarlouis endete, soll am Samstag der erste Sieg in der EgeTrans Arena her. Gegner ist diesmal der Erstliga-Absteiger TV Großwallstadt, der aktuell auf Rang neun und damit im Niemandsland der Tabelle zu finden ist. Die drittplatzierte SG BBM hat dagegen nach fünf Siegen in Serie beste Aufstiegschancen und vier Spieltage vor dem Zweitliga-Saisonende schon drei Punkte Vorsprung auf Platz vier. In der Hinserie setzten sich freilich die Unterfranken klar mit 33:27 durch. "Da hatten wir große Probleme in der Abwehr und im Angriff. Wir haben Respekt vor dem Gegner", sagt Hartmut Mayerhoffer. Der Trainer bezeichnet Großwallstadt mit einem Hinweis auf die ersten sechs Spieler sogar als "komplette Erstliga-Mannschaft".

In der Tat hat der Traditionsklub einige Hochkaräter in seinen Reihen. Für Qualität bürgen einerseits die deutschen Leistungsträger wie Michael Spatz oder Maximilian Holst und andererseits die ausländischen Verstärkungen wie der Isländer Sverre Andreas Jakobsson, der Spanier Victor Hugo Lopez Romero und der Israeli Chen Pomeranz.

An den vergangenen beiden Tagen hat die SG BBM in der EgeTrans Arena Übungseinheiten eingelegt, um sich vor Ort zu akklimatisieren. "Natürlich ist das nicht unsere gewohnte Umgebung, aber bei Auswärtsspielen treten wir auch in anderen Hallen an. Dass das Spiel in dieser Arena stattfindet, ist kein Nachteil für uns", sagt Mayerhoffer.

Eine frohe Kunde gab es zuletzt für Eigengewächs Marco Rentschler: Der 19-jährige Rechtsaußen wurde für einen DHB-Lehrgang nominiert. Unter den beiden Bundestrainern Axel Kromer und Markus Baur wird er ab Sonntag einen einwöchigen Lehrgang in der Sportschule in Warendorf absolvieren. Damit gehört Rentschler zum erweiterten Kader des Junioren-Nationalteams der Jahrgänge 1994/1995.

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