Eine teilweise Entwarnung von der Personalfront kann Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm vor den Duellen am Freitag (20 Uhr) im Eisstadion Neu-Ulm gegen den EV Pfronten und am Sonntag (17 Uhr) beim EV Bad Wörishofen vermelden. Immerhin zwei der drei Spieler, die sich zum Saisonauftakt bei den zwei Erfolgen verletzten, werden wohl wieder auf dem Eis stehen. Stürmer Marius Dörner, der nach einem Check seines Gegenspielers des SC Forst gegen den Kopf zunächst benommen liegen geblieben war, konnte am Dienstag wieder trainieren. „Marius nach der Aktion nicht mehr spielen zu lassen war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagt VfE-Geschäftsführer Patrick Meißner. Und Verteidiger Benedikt Stempfel hatte wegen Leistenbeschwerden in der ersten Übungseinheit in dieser Woche noch ausgesetzt.

Eckmann fehlt Devils mindestens drei Wochen

Dagegen wird Offensivaktivposten Joschua Eckmann, dessen MRT-Untersuchung am Knie noch aussteht, länger fehlen. Ein Arzt hat ihm drei Wochen Sportverbot erteilt. „Das Horrorszenario mit einem Kreuzbandriss oder einer Meniskusverletzung kann wohl ausgeschlossen werden“, berichtet Meißner. „Vielleicht ist das Innenband betroffen.“

Solange Eckmann vorläufig der einzige Ausfall bleibt, halten sich die Sorgen bei den Devils in Grenzen. Meißner: „Über die  Mannschaft können wir einen fehlenden Akteur kompensieren. Es sollten aber nicht viele Spieler werden.“

Verstärkungen bei Devils Ulm/Neu-Ulm noch kein Thema

Allerdings würde die Transferliste wieder am 1. Dezember geöffnet werden. Kaderverstärkungen sind derzeit aber kein Thema. Gegen die beiden Kellerkinder Pfronten und Wörishofen soll möglichst die weiße Weste ohne Verlustpunkte verteidigt werden. „Wir wollen die sechs Zähler. Und das wollen wir mit einer aggressiveren und souveräneren Spielweise bewerkstelligen“, ergänzt Meißner. In Pfronten hat der VfE sein Vorbereitungstrainingslager abgehalten und den EV dort in einem Testspiel mit 8:5 bezwungen.

Und die Devils-Cracks Peter Brückner, Dörner, Florian Döring, Jakob Schwarzfischer, Felix Anwander, Dustin Vycichlo und auch Trainer Robert Linke haben eine Vergangenheit beim EV Bad Wörishofen vorzuweisen. Linke wohnt auch noch dort.

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