NWZ-Aktion Sanitärgebäude für den Aktivspielplatz

Auch die Feuerstelle des  Aktivspielplatzes wird von den Kindern rege genutzt.
Auch die Feuerstelle des Aktivspielplatzes wird von den Kindern rege genutzt. © Foto: Privat
Ursenwang / Iris Ruoss 22.12.2017
Toben, klettern, basteln – die Aktivitätenliste des Ursenwanger Aktiv­spielplatzes ist lang. Ein Sanitärgebäude muss her.

Die Feuerstelle des Ursenwanger Aktivspielplatzes, eigentlich nur „Aki“ genannt“, ist begehrt, hier wird am Lagerfeuer gesungen und Stockbrot gebacken. Das Kunstrasenfeld ist für Ballspiele gut genutzt und der acht Meter hohe Kistenstapelturm ist einzigartig in ganz Deutschland.

Seit vielen Jahren wird der Aki seinem Namen mehr als gerecht, denn die kleinen Besucher, hauptsächlich Grundschulkinder, nutzen das Freigelände rege. Sozialpädagoge Lothar Ober leitet den Spielplatz seit 28 Jahren und das immer noch mit großer Begeisterung: „Das ist mein Traumjob, hier kann ich Ideen verwirklichen.“ Derzeit wird ein Fahnenmast aufgestellt, die Aki-Fahne ist noch in Arbeit und soll demnächst gehisst werden.

Viele Modernisierungen wurden in den vergangenen Jahren vom Förderverein in Angriff genommen, der rustikale Charme des Spielgeländes ist erhalten geblieben. Eine Werkstatt und ein Aufenthaltsraum wurden schon in Eigenregie gebaut. Der Spielplatz ist gefragt, auch für Projekte mit Kindergärten und Schulklassen und für die Zeltlager, die seit 28 Jahren stattfinden und bei denen rund 40 Gäste den Spielplatz eine Woche lang bewohnen.

Die Sanitärsituation ist allerdings prekär. „Vor 13 Jahren wurde uns ein Sanitärcontainer gespendet“, erzählt Ober. Toilette, Waschbecken und Dusche sind nicht nur in die Jahre gekommen, das größte Problem ist die Kälte in den Wintermonaten, wenn die Leitungen einfrieren und nur die Toilette im Feldhaus benutzbar ist. Die Frostschäden belasten den Etat des Aki jedes Jahr.

Jetzt soll mit Hilfe der NWZ-Aktion „Gute Taten“ ein Sanitärgebäude errichtet werden, rund 40 000 Euro müssen insgesamt aufgebracht werden. „Darin sind die Handwerkerleistungen noch nicht enthalten“, erklärt Ober, denn gebaut wird, wie immer, in Eigenregie. Eltern und Jugendliche hat Lothar Ober schon für das Projekt mobilisiert, die helfenden Hände warten auf ihren Einsatz, jetzt fehlt nur noch das nötige Kapital, dann kann es losgehen. Die Stadt Göppingen hat ihre Zusage für eine Finanzspritze mit 20 000 Euro bereits in Aussicht gestellt.

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