Rückforderung bei Schenkung

DPA 29.03.2014

Eine Immobilie schon zu Lebzeiten zu verschenken, kann sich auszahlen, denn so spart man die Erbschaftssteuer. Allerdings sollte bei einer Schenkung immer ein Rückforderungsrecht vereinbart werden, heißt es in dem Ratgeber "Immobilien vererben und verschenken".

Ein Beispiel: Ein Ehemann verschenkt das Haus an seine Ehefrau. Die Frau stirbt aber vor dem Ehemann. In diesem Fall erbt der Ehemann sein Haus wieder und müsste im Zweifel Erbschaftssteuer zahlen. Auch für den Fall, dass die Ehe scheitert, ist ein Rückforderungsrecht sinnvoll. Ebenso für den Fall, dass der beschenkte Ehepartner die Immobilie ohne Zustimmung des Schenkenden verkauft oder mit einem Kredit belasten darf, bietet sich eine entsprechende Klausel im Vertrag an.